13 Jungtiere bei den Eisfüchsen im Opel-Zoo

Foto: Archiv Opel Zoo

Vor einem Jahr berichtete der Opel-Zoo im Juni: „Nach elf Jungtieren in 2016 sind bei den Eisfüchsen im Opel-Zoo in diesem Jahr acht zur Welt gekommen: zumindest eine kleine Erleichterung für unsere Füchsin, die in den ersten vier Wochen ihre Welpen in einer Wurfhöhle versorgte.“ Ein Jahr später sieht die Sache wieder ganz anders aus: Im Mai 2018 brachte die Eisfuchsfähe sogar 13 Welpen zur Welt, die alle am Leben blieben und nun von ihr gesäugt und versorgt werden. Eine echte Herausforderung für die zierliche Mutter, die von den Tierpflegern nun Extraportionen Futter erhält.

Seit einigen Tagen ist der Nachwuchs nun so weit, dass er sich immer öfter aus der Wurfhöhle traut und für die Zoobesucher zu sehen ist. Die quirlige Kinderstube verlagert sich zunehmend ins Außengehege und es ist eine Freude zu beobachten, wie die heller und dunkler gefärbten, Wollknäuel-ähnlichen Jungtiere mit einander raufen, übereinander kugeln und offensichtlich viel Spaß miteinander haben, stets gut bewacht und umsorgt von der Mutter.

Auch in freier Wildbahn kann die Wurfgröße sehr unterschiedlich sein, ist sie doch abhängig vom Nahrungsangebot. Eisfüchse fressen was sie bekommen können: Kleine Säugetiere, Fische, Vögel, Eier, Aas und auch Beeren. In Jahren, in denen es nur ungenügend Nahrung gibt, pflanzen sich die Eisfüchse kaum fort und ihre Anzahl verringert sich stark. In Jahren mit einer guten Nahrungsgrundlage, z.B. mit besonders vielen Lemmingen, können die Fähen über zehn Welpen werfen. Mit dieser Fortpflanzungsstrategie, ebenfalls einzigartig unter den Füchsen, sind sie an die widrigen Lebensumstände der Arktis gut angepasst.

Quelle: PM Opel Zoo

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