17.000 Besucher bei den Dschungelnächten im Zoo Osnabrück gezählt

Foto: Simon Pannock / zoogast.de

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Rund um den Globus führten die diesjährigen Dschungelnächte am vergangenen Freitag- und Samstagabend: Chinesischer und indischer Tanz, eine afrikanische Trommelshow sowie südamerikanische Folklore unterhielten die Besucher ebenso wie die kostenlosen Führungen durch das Tierreich im bunt illuminierten Waldzoo.

Am 28. und 29. August 2015 lockten die Dschungelnächte wieder zahlreiche Besucher in den Osnabrücker Zoo. „Dieses Jahr kamen 17.000 Besucher zu der zweitägigen Großveranstaltung an den Schölerberg. Das ist im Vergleich zu den letzten dreitägigen Großveranstaltungen, wie den Dschungelnächten 2012 mit 14.000 Besuchern und den Cowabunga-Nächten 2013 mit 10.500 Besuchern, ein großer Erfolg“, berichtet Diana Reuvekamp, leitende Veranstaltungskauffrau im Zoo Osnabrück. Dieses Jahr war das Programm nicht nur international, sondern auch von aller Welt. „Neben afrikanischen Trommlern, die unseren Besuchern schon bei anderen Großveranstaltungen eingeheizt haben, waren auch indische, peruanische und asiatische Musik und Tänze vertreten. Das Konzept mit drei Bühnenstandorten im Zoo hat sich dabei wieder bewährt. So konnten wir den Besuchern eine große Bandbreite an verschiedenen Künstlern präsentieren“, so Reuvekamp.

Los ging es am Freitagabend um 19 Uhr: Insgesamt sorgten 45 Künstler für gute Laune und rhythmische Beats. Im Herzen des Zoos am Affentempel „Angkor Wat“ luden die Hauptbühne und verschiedene Gastronomiepunkte zum Verweilen ein. Traditionelle indische Tänzerinnen entführten auf den asiatischen Kontinent, während der Verein „Malca“ mit peruanischen Tänzen in landestypischen Trachtenfür lateinamerikanische Atmosphäre sorgte. Außerdem heizten feurige Samba-Shows den Zuschauern ein, während eine afrikanische Tanz- und Trommelshow das Publikum zum Mitmachen animierte. Am Löwenrondell beeindruckte das westafrikanische Tanz- und Trommelensemble „Diamoral“ mit seinen mitreißenden Choreografien, genauso wie die „Shaolin Hung Choy Kung Fu Schule“ mit ihrem traditionellen Löwentanz. „Besonders schön war, dass einige Künstler das Publikum mit einbezogen und Kinder wie Erwachsene mittanzten“, erzählt Projektassistentin Jennifer Ludwig. Gemütlich wurde es auf der Samburu-Lodge: Mit Flamenco-Musik und brasilianischen und kubanischen Musikern entstand richtige Lounge-Atmosphäre. Auf den Wegen zwischen den Standorten flackerten Feuerschalen und Lichtinstallationen tauchten den Schölerberg in buntes Licht: Bühnen, Bäume und einige Tieranlagen erstrahlten in Grün, Blau und Violett.

Einen besonderen Blick in das Nachtleben der Tiere erlebten die Besucher bei den kostenlosen Führungen: Im Licht von Laternen ging es durch die Welt der Tiere. „Die Zoopädagogen informierten, welche Zoobewohner nachtaktiv sind und ob Elefantenbulle Shanti oder Giraffenjungtier Dayo im Stehen oder im Liegen schlafen. Die Rundgänge führten aber nicht bei allen Tieren vorbei – manche Zoobewohner haben einen sehr festen Schlaf-Wach-Rhythmus, wie zum Beispiel Orang-Utan Buschi. Darauf nehmen wir natürlich Rücksicht, denn das Wohl der Tiere steht auch bei Großveranstaltungen an erster Stelle“, erklärt Ludwig.

Und so waren die Dschungelnächte 2015 für Groß und Klein, für Musik- und Tierliebhaber ein tolles Highlight. Ob es 2016 auch wieder Dschungelnächte geben wird, ist noch offen.

Quelle: PM Zoo Osnabrück