Abenteuerland Walter Zoo

Foto: Walter Zoo

Foto: Walter Zoo

Das Abenteuerland Walter Zoo liegt in Gossau in der Schweiz nahe der deutschen Grenze. Er gehört zu den größeren zoologischen Einrichtungen der Schweiz und wurde im Jahre 1961 von Walter Pischl, meist nur Tierli-Walter genannt, und seiner Frau Edith gegründet. Neben dem beliebten Zoo rief man auch, die noch heute angebotene, Schultierschau ins Leben. Da das Ehepaar Pischl viele Tierbabys mit der Hand großzog konnte man hier den Schulkindern die Möglichkeit bieten sonst so unnahbaren Arten, wie Tigern, Schimpansen oder Schlangen ganz nahe zu kommen. Im Jahre 1985 übergaben dann der Tierli-Walter und seine Frau die Leitung des Zoos an Tochter Gabi und deren Ehemann Ernst Federer, die aus dem beschaulichen Gelände des Tierli-Walter endgültig den Walter Zoo formten. Während der Privatzoo wuchs, musste man 1995 den Tod des Gründers verkraften. Als Folge daraus entschied man sich 2001 den Privatzoo in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Seit 2007 ist das Abenteuerland Walter Zoo nun auch eine gemeinnützige AG, die auch von der Stadt Gossau bezuschusst, jedoch immer noch von der Familie betreut und geleitet wird. So kann man etwa Edith Pischl auch heute noch jedes Wochenbeende an der Zookasse antreffen. Aber auch die bereits dritte Generation der Pischls lebt den Zoo, denn die Töchter Jeannine, als Artistin und Karin Federer, als Tierärztin, lassen hoffen, dass der Walter Zoo noch lange von der Gründerfamilie beeinflusst wird.
Aktuell setzt der Walter Zoo mit der größten und modernsten Anlage für Sibirische Tiger in der Schweiz und einem ebenso modernen, wie großzügig und artgerechten Schimpansengehege Maßstäbe in der Schweiz.
Heute ist das Abenteuerland Walter Zoo auf gut fünf Hektar das Zuhause von etwa 500 Tieren in 100 Arten.

Tierische Veranstaltungen

Tigerbeschäftigung - Foto: Walter Zoo

Tigerbeschäftigung – Foto: Walter Zoo

Da Walter Pischl ein ehemaliger Zirkus-Artist war, ist es nicht verwunderlich, dass in das Zoo-Konzept des Walter Zoos auch einige Zirkus-Elemente einflossen. So ähnelt etwa die Tigerbeschäftigung einer Raubtiershow und im zooeigenen Zirkuszelt zeigt man regelmäßig Shows aus der Märchenwelt. Zudem berichten die Tierpfleger täglich an sieben verschiedenen Gehegen über die jeweiligen Bewohner und die Arbeit mit ihnen. Gegen einen geringe Gebühr können die kleinen Zoogäste je nach Witterung jeden Nachmittag auf Trampeltieren und Ponys reiten und beim Nachtschwärmer verbringt man bei einem Lagerfeuer eine Nacht in einem Tipi auf dem Zoogelände und darf am nächsten Morgen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Individuelle Zooführungen, Vorträge und Tierschauen, bei letzteren kommt der Zoo auch mal zum Besucher nach Hause, runden das Angebot ab.

Quittenwaran - Foto: Walter Zoo

Quittenwaran – Foto: Walter Zoo

 Tierische Stars

Im Walter Zoo leben Amur-Leoparden, die am Nördlichsten lebende Leoparden-Unterart. Außerdem sind die Felsenschildechse, der südamerikanische Grauhand-Nachtaffe, die afrikanische Monameerkatze, der Quittenwaran, der Schwarzkehlarassari und das australische Sumpfwallaby sehr seltene Zoopfleglinge. Besonders selten ist auch der Langohrigel, welcher sogar in keinem deutschen Zoo gezeigt wird.

Foto: Walter Zoo

Foto: Walter Zoo

Tierisch nah dran

Beinahe alle Tiere im Walter Zoo sind sehr zutraulich, so lassen sich etwa Zebras oder Trampeltiere am Zaun streicheln und in einem Streichelzoo warten Afrikanische Zwergziegen darauf von den Zoogästen verwöhnt zu werden. Aber auch das Tropenhaus ist ein Highlight, hier kann man über die Gehege der Mississippi Alligatoren und der Geierschildkröten im Haus frei laufende Springtamarine beobachten. Außerdem kann man bei Schimpansen und Tigern durch große Glasscheiben direkt in die „Gute Stube“ der Tiere blicken.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen: