Affenberg Salem: Affenbabys kommen jetzt im Mai

Archivbild – Foto: Affenberg Salem

„Der Zauber des Affenbergs“ ist ein schönes Märchenbuch und um den Nachwuchs der 200 Berberaffen im beliebten größten Affenfreigehege Deutschlands. Kleine und große Besucher entdecken aber gerade im Mai/Juni noch etwas Anderes: Durch seine Bewohner hat das große Waldareal die besondere Form eines ‚Zauberwaldes‘ angenommen. Eigenartige Baumformen wechseln sich mit stattlichen Solitärbäumen wie etwa einer imposanten Lärche ab. Da! Direkt über dem Besucherweg wackeln die Zweige verdächtig und – Schwupps – springen zwei Jungaffen von einem Ast zum nächsten, um dort noch mehr der schmackhaften Buchenblätter im frischen Mai-Grün zu ergattern. Die staunenden Kinderaugen wandern nach unten zu den Holzbalken am Wegrand – dort sitzt gelassen ein erwachsener Berberaffe. Er weiß, dass er sich gleich als kleines Dessert zu seinem vielseitigen Menüplan etwas Popcorn aus den Besucherhänden nehmen kann. Doch Pech gehabt! Die Aufmerksamkeit wechselt zu einer Äffin im Hintergrund, aus deren Armen sich ein süßes Affenbaby die Umgebung anschaut. „Gerade im Mai und über die Pfingstferien gibt es viel Faszinierendes zu sehen“, so Parkleiter und Biologe Dr. Roland Hilgartner. „Im Wonnemonat Mai erwarten wir die ersten Affenbabys und am Ostermontag schlüpften schon die ersten Jungstörche in unseren Horsten am Park. Im Juni wird es dann beim Damwild soweit sein und die ersten Bambis das Licht der Welt erblicken.“

Und so schwenken die Kameras immer wieder zu neuen Eindrücken. Schöne Schnappschüsse, genaues Hinschauen und Zuhören lohnen sich doppelt. Zum einen erlebt und erfährt man sehr viel, zum anderen gibt es auf der Facebook-Plattform wöchentlich Preise für die schönsten Fotos sowie ein Rate-Gewinnspiel zur endgültigen Zahl der diesjährigen Affenbabys.Während die Betreuer mehr über die Lebensweise der Berberaffen und deren idealen Lebensbedingungen berichten, präsentiert ab dem 20. Mai 2017 die Ausstellung „Chances for Nature“ am Affenberg Salem nachhaltige Konzepte mit dem Ziel, wildlebende Affen und deren Lebensraum zu schützen.

Genaues Hinschauen lohnt sich auch am großen Weiher, wo flauschige Küken brav in einer Reihe hinter ihren Enten-, Haubentaucher-, Schwaneneltern usw. her paddeln. Und mit etwas Glück sieht man auch Eisvögel bei der Futtersuche für ihre Jungen. In den großen Horsten recken derweil etliche Jungstörche ihre Hälse. Damit sie alle satt und kräftig genug werden, erhalten die emsigen Storcheneltern durch zwei tägliche Fütterungen Unterstützung bei der Nahrungssuche. „Durch diese höheren Überlebenschancen der Affenberg-Störche konnten wir die Population in Baden-Württemberg seit der Parkgründungvor 40 Jahren erheblich steigern“, betont Dr. Hilgartner mit Verweis auf entsprechende Auswertungen. Die Besucher bemerken es an verschiedenen Stellen – hier gehen Natur- und Artenschutz, fundierte Informationen, schöne Erlebnisse und Spaß eine ideale Verbindung ein.

Da lohnt sich ein Ausflug zum Affenberg und seinen ‚zauberhaften‘ Momenten allemal. „Wir sind von der Klosterkirche Birnau auf dem Prälatenweg hergewandert und wollen noch weiter zum Schloss Salem“, erzählt ein Urlauberpaar, das sein Feriendomizil in Überlingen hat. Eine Familie aus Unteruhldingen hat den neuen Radweg getestet: „Ein toller Ausflug! Ich glaube, wenn sich die Kinder noch auf dem großen Spielplatz austoben, dann radeln wir geradewegs zurück“, lacht der Familienvater und genießt mit seiner Frau derweil Kaffee und Kuchen unter blühenden Kastanien. Für alle anderen steht der erweiterte gebührenfreie Parkplatz oder die stündliche Nutzung des Erlebnisbusses zu Verfügung.

Quelle: PM Affenberg Salem

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