Affenberg Salem: Erste Affenbabys vermutlich schon in den Osterferien

Berberaffenbaby - Foto: Affenberg Salem

Berberaffenbaby – Foto: Affenberg Salem

Erste Affenbabys vermutlich schon in den Osterferien
Alle freuen sich auf den tierischen Nachwuchs und die neue Entdeckerstation am
Affenberg Salem

Noch sind die drolligen Jährlinge die Stars im großen Waldgehege mit rund 200 Berberaffen am Affenbergs Salem. Sie spielen, klettern und toben, wollen ihren älteren Kameraden alles nachmachen, was manchmal recht tollpatschig ausfällt. Viel Unterhaltungsstoff und schöne Fotomotive für die Besucher des beliebten Freigeheges beim Bodensee. Nun warten alle auf die ersten süßen Affenbabys – bis zu 15 können es in diesem Jahr werden. Die ersten kommen schon im April, meistens nachts zur Welt. Obwohl die ganze Gruppe, aber insbesondere die Mütter mit viel Affenliebe um den Schutz der Babys besorgt sind, können die Parkgäste den süßen Affennachwuchs dennoch aus nächster Nähe beobachten. Spannend ist auch die neue Entdeckerstation bei der Storchenwiese, an der die jungen Besucher auf spielerische Weise Interessantes über das Leben der Adebare herausfinden.

Die Affenbabys sind die erste Zeit ganz bei der Mutter, an deren Bauchfell geklammert. Die Mütter halten sich dabei auch an den großen Besucher-Plätzen und nahe der Rundweg auf. So bieten sich – ohne trennende Zäune – fantastische Beobachtungs-, Foto- und Filmmöglichkeiten. Sobald die Babys etwas größer sind, klettern sie auf den Rücken der erwachsenen Tiere. Die starken Berberaffenmännchen übernehmen gerne die Babysitter-Rolle. Das hat seinen guten Grund: Die Kleinen zeigen als soziale Vermittler die friedliche Absicht des Männchens, das damit problemlos Kontakt mit anderen männlichen Berberaffen aufnehmen und neue, für jedes Männchen wichtige Freundschaften schließen kann. Bei den ersten tapsigen Erkundungen der Babys sind die wachsamen Mütter und andere Gruppenmitglieder stets zur hilfreichen Unterstützung dabei. Bei den regelmäßigen Informationen der Parkbetreuer erfährt man mehr zur Kinderstube und den Regeln im Familienclan der cleveren Berberaffen. Ein besonderes Erlebnis ist es zudem, wenn die Tiere entlang des Rundwegs das gratis ausgeteilte Popcorn aus den Händen der Besucher nehmen.

In den Horsten der 28 Storchenpaare haben die ersten Adebare mit dem Brüten begonnen. 32 Tage nach der Eiablage, Ende April/Anfang Mai, schlüpfen die ersten Jungstörche – vier bis fünf pro Horst. Um die Überlebenschance der Jungstörche zu erhöhen, bietet das Affenberg-Team den emsigen Storcheneltern bis 25. April jeweils um 14 Uhr, danach zweimal täglich zusätzliches Futter an der Storchenwiese an. Was Störche alles fressen, das können Familien an der neuen Storchen-Entdeckerstation herausfinden. Auch ein überdimensionales Memory und anderes mehr vermitteln auf unterhaltsame Weise Interessantes zum Storchenleben und dem Vogelzug der schönen ‚Segelflieger‘. Mit Feuereifer sind die kleinen Parkgäste bei der Sache und schauen danach beim lauten Klappern der Störche an den Horsten bei der Storchenwiese und auf den Gutshofdächern genauer hin – jetzt wissen sie, dass dies die Art der Adebare ist, „Hallo“ zu sagen.

Täglich um 16.15 Uhr darf man im Damwildgehege mitfüttern. Über Info-Tafeln, QR-Codes, Video-Aufnahmen aus einem Storchenhorst, einen Affenberg-Film im kleinen Kino und spannende Broschüren erfährt man noch mehr über das faszinierende Leben der Parkbewohner. Danach sausen die Kinder auf den großen Spielplatz, um es den Jungaffen gleichzutun. Die Erwachsenen haben sie von den Plätzen der Hofschänke aus im Blick.

Quelle: PM Affenberg Salem