Affenberg Salem

Arnie beim ‚Freundschaftsdienst‘ – Fellpflege ist die beste Möglichkeit, freundschaftlichen Kontakt mit der neuen Gruppe aufzubauen.  - Foto: Affenberg

Foto: Affenberg Salem

Der Affenberg Salem nahe dem Bodensee ist das größte Freigehege für Affen in ganz Deutschland. Er ist nicht nur eine Touristenattraktion, sondern auch Forschungsstation, in der bereits viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Berberaffen, wie etwa über das Sozialverhalten, dokumentiert wurden.
Der Affenberg Salem wurde im Jahre 1976 vom elsässischen Baron Gilbert de Turckheim gegründet und verfolgt bewusst das Konzept nur eine Tierart, allerdings auf einem großflächigen Terrain, zu präsentieren. Ziel ist es den Gästen einen Blick in das natürliche Verhalten der Tiere in einer kontrollierten Wildnis zu ermöglichen und dabei neue Erkenntnisse über die gefährdeten Affen zu gewinnen.
Da der Affenberg Salem bei winterlicher Witterung nur schwer begehbar ist, hat man im Winter von Anfang November bis etwa Mitte März  geschlossen. Heute ist der Affenberg Salem auf 20 Hektar das Zuhause von etwa 300 Tieren in drei Arten.

Foto: Affenberg Salem

Foto: Affenberg Salem

Tierische Veranstaltungen

Bis zu zehnmal täglich finden kommentierte Fütterungen bei den Affen statt, bei denen die Besucher einen Einblick in Fressverhalten und Speisekarte der Berberaffen erhält. Beim Damwild wird täglich einmal gefüttert und auch die Ernährungsgewohnheiten der Weißstörche kann man mindestens einmal täglich erleben, wenn die Tierpfleger deren Fressen bringen.

Foto: Affenberg Salem

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Tierische Stars

Auf dem Affenberg Salem ist die Gruppe der Star. Denn eine Horde von etwa 200 Berberaffen, die ein natürliches Verhalten zeigen und sich von den Besuchern aus der Nähe beobachten lassen ist in Deutschland einmalig. Die einzige in Europa lebende Affenart ist hier weniger Panorama, sondern ein Erlebnis. Regelmäßig sind zudem viele Jungtiere zu beobachten. Auch die gigantische Weißstorch-Kolonie ist beeindruckend und bringt den Gästen die in Deutschland häufigste Storchenart näher.

Foto: Affenberg Salem

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Tierisch nah dran

„Nah dran“ ist auf dem Affenberg Salem Konzept. Auf einem etwa 600 Meter langen Rundweg besuchen hier Zoogäste die tierischen Bewohner. Die Affen dürfen sogar mit einem speziellen Futterpopcorn, das am Eingang erhältlich ist, gefüttert werden. Auch das Gehege der Europäischen Damhirsche ist begehbar und hier dürfen sich die Gäste an der Fütterung durch das Personal beteiligen.

 

 

Artikel über den Affenberg Salem gibt es im zoogast.de-Archiv.

Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen