Afrikanische Strauße im Zoo Schwerin beginnen mit der Brut

Afrikanischer Strauß - Foto: Zoo Schwerin

Afrikanischer Strauß – Foto: Zoo Schwerin

Pssst … , die Brutsaison ist eröffnet

Der größte Laufvogel ist der Afrikanische Strauß. Im Zoo Schwerin lebt ein Hahn zusammen mit zwei Hennen auf der Anlage. In der freien Natur hat der Straußenhahn oft einen großen Harem um sich. Gemeinsam legen die Hennen ihre 1,5 kg schweren Eier in die Nestmulde, die der Hahn sorgfältig vorbereitet hat.

Die Brutzeit schwankt zwischen 42 – 48 Tage. Bei Familie Strauß teilen sich Hahn und Hennen die Brutaufgaben. Die fast hühnergroßen Küken sind Nestflüchter. Die Eierschalen zerbrechen sie mit festen Fußtritten. Schon kurze Zeit danach folgen die Küken den Eltern. Zum Pfingstfest dürfte die Straußenkükenschar auf der Außenanlage des Schweriner Zoos zu bewundern sein.

Wir rechnen mit 10 bis 15 Küken, informiert Revierleiter Thomas Engelhardt. Im letzten Jahr wurde eine Überdachung über den Brutplatz gebaut, so dass die Tiere geschützt ihrer Brut nachgehen können.

Interessante Fakten zum  Afrikanischer Strauß:

Woher hat der Strauß seinen Namen?
Der Name Strauß stammt vom altgriechischen Wort „strouthiōn“, was in etwa „Großer Spatz“ bedeutet. Die Griechen bezeichneten den Afrikanischen Strauß aber auch als „Kamelspatz“, was zu seinem wissenschaftlichen Namen „Struthio camelus“ führte.

Wozu benutzt der Afrikanische Strauß seine Flügel?
Auch wenn er nicht fliegen kann, hat der Afrikanische Strauß einen Nutzen von seinen Flügeln. Sie dienen ihm beim Laufen als Balancierehilfe, er nutzt sie bei großer Hitze als Schattenspender für sich und seine Jungtiere und zudem sind sie ein wichtiger Bestandteil des Balzrituals der Vögel.

Steckt der Afrikanische Strauß den Kopf in den Sand?
Natürlich nicht, aber diese Geschichte ist eine nicht tot zu bekommende Legende. Sie mag daher rühren, dass Strauße wenn sie brüten flach auf dem Boden liegen, oder weil ihr kleiner Kopf beim Grasen nicht zu sehen ist. Vielleicht liegt es aber auch an der flirrenden Wüstenluft, die einem manchmal vorgaukelt, der Vogel hätte keinen Kopf, wahr es deshalb trotzdem nicht.

Quelle: PM Zoo Schwerin / zoogast.de