Afrikanischer Nachwuchs im Zoo Basel

Junge Straussen – Foto: Zoo Basel

Afrikanischer Nachwuchs im Zoo Basel

Eine muntere Straussenschar rennt täglich über die Afrikaanlage im Zoo Basel. Die zehn K¨üken sind zwischen dem 8. und 19. Dezember geschlüpft und sind gesund und munter. Das kleine Zebra war anfangs noch etwas unsicher auf den Beinen. Geboren hat es Stute „Chambura“ (9) am Valentinstag. Traditionell erhalten alle Jungtiere im Jahresverlauf einen Namen mit demselben Anfangsbuchstaben. Passend zum der-zeitigen „L-Jahr“ wurde die kleine Zebrastute auf den Namen „Lazima“ getauft.

„Lazima“ ist das dritte Junge von Zebra-Mutter „Chambura“, die 2005 selber im Zoo Basel geboren worden ist. Das Fohlen ist auffällig munter und trinkt mit grossem Appetit bei seiner Mutter. Wie bei Zebrafohlen üblich, trägt „Lazima“ ein braun-weiss gestreiftes, noch etwas flauschiges Jugendfell.

Staussen-Küken sind Nestflüchter. Gleich nach dem Schlupf pickten die zehn Küken ihre Nahrung selber auf. Die Eltern wachen zwar über die Kleinen, füttern sie aber nicht. Die fürsorglichen Strausseneltern „Manyara“ und „Baringo“ haben seit dem Jahr 2000 in Basel über 110 Küken aufgezogen. Mit einer Scheitelhöhe von, beim Hahn, bis zu zwei Metern sind Strausse die grössten Vögel der Welt und mit einem Gewicht von bis zu 150 Kilogramm auch die schwersten. Umso erstaunlicher ist, dass ihre Küken beim Schlüpfen durchschnittlich ’nur‘ um 700 bis 800 Gramm wiegen. Innerhalb kürzester Zeit nehmen sie so stark an Gewicht und Grösse zu, dass sie mit rund eineinhalb Jahren gleich gross und schwer wie ihre Eltern sind.

Auf der Afrikaanlage leben drei Flusspferde, sieben Zebras und zwölf Strausse.

Quelle: PM Zoo Basel