Allwetterzoo Münster bietet den Gorillas und Schimpansen neues Freiluftfeeling

Foto: Allwetterzoo Münster

In den zurückliegenden Monaten sind die Freianlagen der Gorillas und Schimpansen im Allwetterzoo grundlegend saniert worden: Es wurden Palisaden und Glasscheiben ausgetauscht, neue, sehr viel höhere Kletterbäume errichtet, Sträucher gepflanzt, Rollrasen verlegt und eine Sprinkleranlage installiert. Am Haus der Rotscheitelmangaben, der kleinen Mitbewohner der Gorillas, ist die Kunstfels-Fassade erneuert worden. Auch im Bereich des Wasserfalls war der Betonskulpteur aktiv und hat die Kunstfelsen überarbeitet, so dass sie wieder „wie neu“ aussehen.
Die grundlegende Sanierung der beiden Anlagen war notwendig, weil die Palisaden zunehmend an Stabilität verloren, das Holz drohte morsch zu werden. Aus Sicherheitsgründen mussten sie ersetzt werden. Gleichzeitig hat der Zoo Verbesserungen vorgenommen: So entstand vor der Schimpansen-Anlage ein neuer Besucherantritt. Den Gorillas steht nun eine weitere Höhle zur Verfügung, die die Tiere vor Regen und Hitze schützt. Dort gibt es jetzt erstmalig eine sogen. Nippeltränke, an der die großen Menschenaffen jederzeit frisches Wasser trinken können. In Arbeit sind noch neue witterungsbeständige Beschäftigungs­kästen für die Affen, aus denen sie Futter fummeln können.
Die Schimpansen konnten ihre Freianlage bereits Ende April beziehen, die Gorillas und Mangaben mussten knapp drei Wochen länger warten. Seit Pfingsten wagt sich nun auch das Gorillaweibchen Changa-Maidi mit ihrem im Januar geborenen Sohn Demba nach draußen. Dabei beeindruckt sie nicht nur die Zoobesucher mit ihrer Waghalsigkeit: Auch die Tierpfleger staunen, wenn die Gorillamutter mitsamt Sohn über schwankende Seile von einem hohen Baum zum anderen balanciert.

Quelle: PM Allwetterzoo Münster