Allwetterzoo Münster: Die Gepardin Xenia lebt nicht mehr

Gepard Xenia – Foto: Allwetterzoo Münster

Im Allwetterzoo Münster ist man traurig, weil die Gepardin Xenia eingeschläfert werden musste. Die im Mai 2005 in Wassennaar (Niederlande) geborene Katze war seit längerer Zeit krank. Neben einer medikamentösen Behandlung hat der Tierarzt mehrfach ihre Nieren gespült, leider ohne Aussicht auf anhaltende Besserung. Xenia litt an einem chronischen Nierenversagen, das bei vielen Katzenarten, auch Hauskatzen, als häufige Todesursache bekannt ist. Die Gründe hierfür sind noch nicht erforscht.
Die Entscheidung Xenia zu erlösen, fiel allen Beteiligten nicht leicht. Vor allem der Tierpfleger Alexander Dietrich wird die Katze vermissen, hat er sich mit ihr doch die Aufzucht von Shaka geteilt, Xenias einzigem Sohn. Der kleine Gepard hatte als einziger einen Wurf von drei Jungtieren überlebt und wurde in seinen ersten Lebenswochen von Alexander Dietrich aufgezogen, bevor er seiner Mutter wieder zurück gegeben werden konnte.
2010 war Xenia im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms aus dem dänischen Tierpark Ebeltoft nach Münster gekommen, weil sie als „Problemfall“ galt: Sie hatte bereits drei potentielle Partner abgelehnt. Xenias Umzug nach Münster brachte Erfolg. Sie ließ sich vom Kater Jabari decken und brachte im Juli 2011 ihren ersten und einzigen Nachwuchs auf die Welt. Ihr Sohn Shaka lebt nun in einem Zoo in Großbritannien.

Quelle: Allwetterzoo Münster