Aquarium Berlin

Eingang Aquarium Berlin - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Eingang Aquarium Berlin – Foto: M.Schmid/zoogast.de

Das Aquarium Berlin ist angebunden an den Zoo Berlin und kann per Kombikarte, aber auch separat besucht werden. Alleine wegen Größe und Tierbestand sollte es aber alleine beschrieben werden.
Das Aquarium wurde im Jahre 1913 vom Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Berlin gegründet alleine mit Eigenkapital gebaut. Bis 1945 wurde für die Salzwasserfische extra per Lastkahn Meerwasser in die Hauptstadt gebracht, später mischte man das Salzwasser aber aus Kostengründen selbst. Während der Bombardierung Berlins am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Aquarium beinahe vollständig zerstört. Unter großen Anstrengungen wurde es dann wieder aufgebaut, ehe es 1952 erstmals wieder öffnete. Es dauerte allerdings bis ins Jahr 1968 um erneut eine der artenreichste Aquarien- und Terrariensammlung der Welt ausstellen zu können.
In dem dreistöckigen Gebäude werden im Erdgeschoss Salz- und Süsswasseraquarien gezeigt, während die oberen Etagen für Repitlien, Amphibien, Insekten und Wirbellose reserviert sind. Der gesamte Komplex steht heute zusammen mit dem Zoolgelände unter Denkmalschutz.
Im Aquarium Berlin leben etwa 10.000 Tiere in ungefähr 1.000 Arten.

Tierische Veranstaltungen

Gegen Gebühr werden verschiedene themenbezogene Führungen anboten, bei denen die Besucher Informationen über Tiere, Artenschutz oder die Geschichte des Aquariums vermittelt werden.

Tierische Stars

Ameisenstock im Aquarium Berlin - Foto: M.Schmid/zoogast.de

Ameisenstock im Aquarium Berlin – Foto: M.Schmid/zoogast.de

In  einer der artenreichsten Sammlungen Europas gibt es natürlich sehr viele selten gezeigte Arten. Da diese hier nicht alle aufgeführt werden können, werden nur deutschlandweit exklusive Haltungen genannt. Dazu gehören etwa bei den Fischen verschiedene Salmlerarten, der Anatolienkärpfling, mehrere Seepferdchenarten, der Beulenkopf-Glasbarsch, Brauner Malawibuntbarsch und Gabelschwanz-Brabantbuntbarsch, der Cortez-Kaiserfisch, die Dreieckige Seenadel, verschiedene Maulbrüter, der Riesengeiegenrochen und andere Süßwasserrochen, der Gefleckte Ährenfisch, die Geißeltilapie, der Gelbsaum-Drückerfisch, der Glatte Flötenfisch, diverse Welsarten, der Harlekinzackenbarsch und der Humboldt-Kammbarsch, die Isok-Barbe, viele Papageifischarten, die Leopardmuräne, der Lusitanischer Krötenfisch, die Mabilibili-Kärpflingscichlide, der Orange Feilenfisch, der Parana-Riesenkaktuswels, die Perle von Likoma, der Rotflossen-Forellensalmler, der Sandtorpedobarsch, die Schleiermakrele, den Sentani-Regenbogenfisch, der Sodabuntbarsch, die Südeuropäische Flussbarbe, der Tanganjika-Perlmutterfisch, den Weißlippen-Doktorfisch, der Westatlantischer Trompetenfisch, der Wimpel-Zwerglippfisch oder der Xingu-Kammbuntbarsch.
Als nur in Berlin gezeigte Amphibien sollte man den Bellenden Laubfrosch, mehrere Molcharten, den Bromelien-Laubfrosch, den Chimbo-Raketenfrosch, den Hornlappen-Ruderfrosch, den Jadegrünen Laubfrosch, das Madagaskar-Marmorkrötchen, Nasen- und Prachtriedfrosch, den Chaco-Makifrosch, den Bananenfrosch, den Pandanus-Madagaskarfrosch, die Pebas-Harlekinkröte, den Rotgemusterten Baumfrosch, die Sandkröte, den Senegal-Rennfrosch, das Hummelkrötchen, den Tigermakifrosch oder den Weißflanken-Makifrosch nennen.
Exklusive Reptilien stellen die Argentinische Schlangenhalsschildkröte, die Blaugebänderte Ruderschlange, der Ganges-Gavial, die Große Biberschwanzagame, der Guatemala-Schwarzleguan, die Skorpions-Klappschildkröte, das Tansania-Zwergchamäleon oder die Woma, auch Rotkopfphyton genannt, aber ganz besonders die neuseeländische Brückenechse dar.

Tierisch nah dran

Ein absolutes Highlight ist die Krokodilhalle, in der eine Brücke über das Zuhause der großen Reptilien führt. Außerdem sind frei fliegende Schmetterlinge und viele naturnahe Schaukästen, wie etwa bei den Ameisen ein Erlebnis.

 Aktuelle Eintrittspreise und Öffnungszeiten: Link: Besucherinformationen