Baby Boom im Eurasien Bereich des Salzburger Zoos

Waldrentier Sanni mit Nachwuchs - Foto: Zoo Salzburg

Waldrentier Sanni mit Nachwuchs – Foto: Zoo Salzburg

Baby Boom im Eurasien Bereich des Salzburger Zoos

Die heimische Tierwelt bringt vor allem im Wonnemonat Mai ihren Nachwuchs zur Welt. Im Frühjahr wächst und gedeiht fast überall sattes Grün. Die Natur bietet nun reichlich Nahrung für die stillenden Tier-Mütter, und die Kleinen können einen Sommer lang wachsen, spielen und viel lernen.
Wohin man derzeit im Eurasien Bereich im Zoo Salzburg schaut, sind Tierbabys zu sehen: Drei junge Alpensteinböcke, drei Gämsen und seit gestern Nachmittag nun auch ein entzückendes Waldrentier-Baby!

Das Geschlecht des kleinen Rentiers ist noch unbekannt

Nach einer Tragzeit von rund 7 Monaten brachte gestern Nachmittag, 20. Mai, das drei Jahre alte Waldrentier-Weibchen Sanni ein gesundes Jungtier zur Welt. Bei der Geburt wiegen Rentiere etwa fünf Kilogramm. Mit seinen großen dunklen Augen schaut der Salzburger Nachwuchs schon recht neugierig in die Welt.
Die ersten drei Lebensmonate ist das Rentier-Baby ganz auf seine Mutter angewiesen und wird ihr auf Schritt und Tritt folgen. Erst im Alter von etwa sechs Monaten wird der Rentier-Nachwuchs von Muttermilch vollständig auf feste Nahrung umsteigt.

Das Waldrentier ist eine bedrohte Tierart

Das Waldrentier ist eine Unterart des Rentiers. Experten schätzen, dass nur mehr 2.200 Tiere in den Wäldern Finnlands und Westrusslands leben. In der Vergangenheit wurde es bejagt und mit den domestizierten Rentieren gekreuzt. Die EU stuft das Waldrentier als bedrohte Tierart ein.
Waldrentiere sind ausdauernder Läufer und guter Schwimmer. Sie ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Blättern, Pilzen und Flechten. Wie alle Vertreter der Hirsche sind sie Wiederkäuer und beide Geschlechter tragen ein Geweih.

Quelle: PM Zoo Salzburg