Baustart für afrikanische Lewa Savanne im Zoo Zürich

Foto: Zoo Zürich/Vetschpartner

Der Zoo Zürich hat mit dem Bau seines nächsten Schlüsselprojekts begonnen: die afrikanische Lewa Savanne. Ab 2020 soll sie Giraffen, Nashörner und weitere afrikanische Tiere beheimaten. Mit der Anlage eng verbunden ist die Unterstützung eines Naturschutzprojekts in Kenia.

Der Zoo Zürich hat heute Montag, 2. Oktober 2017, im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft den Auftakt zu seinem nächsten Schlüsselprojekt gefeiert: die afrikanische Lewa Savanne. Zusammen mit den Planern und Architekten stellten Verwaltungsratspräsident Martin Naville und Zoodirektor Alex Rübel den Gästen das flächenmässig grösste Projekt des Zoo Zürich vor. H.E. Amb. Dr. Stephen Ndung’u Karau, Botschafter der Ständigen Mission Kenias bei der UNO in Genf, überbrachte eine Grussbotschaft. Singer/Songwriter Marc Sway, der das Fundraising für die Lewa Savanne mit einem Video unterstützt, war ebenfalls vor Ort.

Die Lewa Savanne entsteht im Rahmen des 1991 definierten Masterplans des Zoo Zürich als drittes Schlüsselprojekt nach dem Masoala Regenwald (2003) und dem Kaeng Krachan Elefantenpark (2014). Die insgesamt über vier Hektar grosse Anlage wird Giraffen, die stark bedrohten Breitmaulnashörner und Grevyzebras, Antilopen, Strausse und weitere afrikanische Savannentiere beheimaten. Die Eröffnung ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Die Finanzierung soll wie bei allen bisherigen Projekten für Tieranlagen im Zoo Zürich vollständig durch Spenden erfolgen. Die Fundraisingkampagne startet Anfang November.

Namenspate der Lewa Savanne im Zoo Zürich ist das Lewa Wildlife Conservancy in Kenia. Der Zoo Zürich unterstützt das zum Unesco Weltnaturerbe gehörende Reservat seit 1998. Themen sind die Bekämpfung der Wilderei, die Minderung von Mensch-Wildtier-Konflikten, etwa mit der Schaffung von Wildtierkorridoren, sowie Tierumsiedlungen in neue Schutzgebiete. Ziel der Lewa Savanne in Zürich ist es, die Besucher mittels der Verbindung zum Reservat in Kenia dazu zu animieren, zur Erhaltung bedrohter Tierarten beizutragen.

Quelle: PM Zoo Zürich