Bilanz: Zoo Basel zählte 2014 mehr als zwei Millionen Besucher

Königspinguine - Foto: Zoo Basel

Königspinguine – Foto: Zoo Basel

Der Zoo Basel darf mit dem Geschäftsjahr 2014 zufrieden sein, wie der soeben erschienene Geschäftsbericht zeigt. Mit 2.012.511 Besuchen verzeichnete der Zoo zum fünften Mal in Folge einen Besucherrekord. Die Zoo-Restaurants erwirtschafteten einen Umsatz von CHF 5.381.619, der trotz des Provisoriums deutlich höher ausfiel als budgetiert.

Dank eines erneut erfreulichen Börsengangs resultierte ein Nettofinanzergebnis von CHF 2.831.136 bzw. eine Rendite auf dem durchschnittlichen, konservativ angelegten Wertschriftenvermögen von 5.7%. 2014 verzeichnete der Zoo Basel Erträge in Form von Spenden, Geschenken, Nachlässen, Legaten und Patenschaften im Umfang von insgesamt CHF 7.843.250. Davon waren Zuwendungen im Umfang von CHF 4.980.822 zweckbestimmt, wovon wiederum insgesamt CHF 4.836.150 im Sinne der Geldgeber zweckbestimmten Fonds zugeführt wurden. Lediglich ein Anteil der Drittmittel von CHF 2.575.112 diente zur Deckung des laufenden, negativen Betriebsergebnisses.

Der fünfte Besucherrekord in Folge
2014 verzeichnete der Zoo Basel 2.012.511 Besuche, was gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 76.819 Besuchen oder knapp vier Prozent entspricht. Diese positive Entwicklung kann seit 2004 beobachtet werden. Damals wurden 1.503.724 Besuche ermittelt. Seit damals ist die Zahl der Besuche um 33,8 Prozent oder durchschnittlich knapp 3,4 Prozent pro Jahr angestiegen. Pro bezahlten Eintritt unterstützt der Zoo Basel mit 15 Rappen und pro Abo mit 1.50 Franken Naturschutzprojekte.

Steigende Energiekosten
Der resultierende Erlös aus verkauften Eintrittskarten und Abonnements betrug CHF 9.125..74 (Vorjahr 8.681.584), was einer Zunahme von fünf Prozent entspricht. Dem gegenüber steht insbesondere der Personalaufwand von CHF 11.542.806 für die 133 Tierpflegerinnen und –pfleger, Mitarbeitenden der Verwaltung sowie der Kasse in insgesamt 111 Vollzeitstellen. Der Betriebsaufwand von CHF 3.015.811 umfasst aufgrund steigender Energiekosten einen stetig zunehmenden Anteil von CHF 1.362.252 für Energie, Wasser und Abwasser; dies obwohl aufgrund der diversen Massnahmen die Menge verbrauchter Energie erneut leicht gesunken ist.

Zukunftsprojekte
Der Zoo Basel ist auch in Zukunft auf Spenden, Stiftungsbeiträge und Subventionen angewiesen, damit einerseits die anstehenden Projekte realisiert und andererseits die regelmässig negativen Betriebsergebnisse gedeckt werden können. Für das innovative Grossprojekt Ozeanium Zoo Basel wurden bis am 31.12.2014 bereits Vorleistungen im Umfang von rund CHF 2.937.000 getätigt. Dies umfasst im Wesentlichen die Kosten für die Entwicklung des Vorprojekts, welches 2014 abgeschlossen wurde. Per 31.12.2014 sind weitere Mittel von CHF 9.513.837 für dieses Projekt im Fonds Ozeanium bereitgestellt. Der Zoo rechnet damit, dass 2018 mit der Realisation bzw. dem Bau des Grossaquariums begonnen werden kann.

Quelle: PM Zoo Basel