Champions League: Baru aus dem Zoo Leipzig tippt auf Dortmund

Foto: Zoo Leipzig

Geht es nach dem kleinen Schabrackentapir Baru im Zoo Leipzig, setzt sich am Samstag beim Champions-League-Finale in Wembley das Team von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München durch. Das drei Monate alte Jungtier hat seinen Tipp heute in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland abgegeben. Dass Baru Fußball zum Fressen gern hat, bewies er bereits zuvor im regelmäßig stattfindenden Target-Training, bei dem der Fußball als Ziel, dem der Kleine folgt, eingesetzt wird. Es dient dem routinierten Umgang von Tier und Pfleger und ist damit für tiergärtnerische und tiermedizinische Einsätze von Bedeutung. Baru hat am Ende der heutigen Trainingseinheit mit dem Fußball seinen Favoriten für das bevorstehende Endspiel um die europäische Fußballkrone aus zwei mit Lebensmittelfarbe bemalten Kohlrabis gewählt. Die schwarz-gelbe Option hat dabei den Vorzug erhalten.
Der Tapirnachwuchs hatte bei seiner Namenssuche in ganz Deutschland und darüber hinaus für Aufsehen gesorgt und mehr als 4.000 Einsendungen mit Namensvorschlägen erhalten. Am Ende suchte sich Baru seinen Namen selbst aus und stellte damit seine Fähigkeit für spannende Entscheidungen unter Beweis. „Während der Namenssuche für Baru haben wir gespannt auf die Vorschläge gewartet und waren von der großen Resonanz beeindruckt, nun wartet ganz Fußball-Europa gespannt auf das Finale um die Champions-League-Trophäe und Baru hat dieses Mal seinen Vorschlag abgegeben“, sagt Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. „Mit dem Fußball als Element des täglichen Trainings konnten wir heute Fußball- und Zoofans gleichermaßen begeistern: Für die einen ist die Wartezeit bis zum Finale verkürzt, die anderen haben eine Facette des Tiertrainings für unterschiedliche Alltagsituationen kennengelernt.“ Zudem bedeuten sowohl die Spielansetzung wie auch die Tierart Schabrackentapir eine Rarität. Während es erstmals ein deutsch-deutsches Champions-League-Finale gibt, sind Schabrackentapire vom Aussterben bedroht. Mit Baru hat erstmals seit 1929 wieder ein Exemplar im Zoo Leipzig das Licht der Welt erblickt.

Quelle: PM Zoo Leipzig