Der erste Weihnachtsmarkt im Zoo Osnabrück

Es wird ein Pinguin! Nicht nur die Kinder waren vom Eisschnitzen fasziniert. – Foto: Zoo Osnabrück / Lisa Josef

Die Bilanz des ersten Weihnachtsmarkts im Zoo ist positiv: Während der drei Tage (Freitag bis Sonntag) besuchten circa 10.200 Menschen die Sonderveranstaltung. 2013 soll der Markt erneut stattfinden – mit leicht überarbeitetem Konzept.

„Für uns war es zunächst wichtig zu sehen, dass überhaupt Besucher kommen – schließlich kostet uns die Veranstaltung circa 36.000 Euro“, so Geschäftsführer Andreas Busemann. „Von daher freuen wir uns über den großen Andrang. Nun gilt es Bilanz zu ziehen und das Konzept nach den ersten Erfahrungen anzupassen.“ Der Weihnachtsmarkt im Zoo war in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück und dem Schaustellerverband Weser-Ems e.V. entstanden. Studenten hatten 2011 zwei Konzepte zur Veranstaltung erstellt. Die Umsetzung übernahm der Verband in Zusammenarbeit mit dem Zoo. Über 20 Pagodenzelte, Fackelführungen zu den Tieren, eine Eisbar mit Cocktails aus Eisgläsern und Live-Eisschnitzen erwarteten die Besucher am Wochenende im farbig erleuchteten Zoo.

Nach dem erfolgreichen Wochenende denkt Busemann bereits an Weihnachten 2013: „Wir wollen die Veranstaltung gerne wiederholen, aber würden drei Kernbereiche anpassen: Mit einem Kartenvorverkauf wollen wir Wartezeiten am Eingang verhindern. Dann möchten wir Qualität und Struktur der Stände anpassen, das heißt mehr Stände mit Kunsthandwerk und mehr weihnachtliche Dekoration. Außerdem planen wir ein zusätzliches Kinderprogramm, wie ein Kinderkarussell und eine Märchenerzählerin.“

Auch wolle man die Tierbegegnungen stärker mit dem Weihnachtsmarkt verzahnen. „Ich könnte mir einen Glühweinstand bei den Seehunden vorstellen oder eine Cocktailbar im Aquarium“, erklärt der Geschäftsführer. So könne man das Alleinstellungsmerkmal eines Weihnachtsmarktes im Zoo, die Tiere, noch stärker hervorheben – auch wenn man auf das Wohl der Tiere Rücksicht nehmen müsse. „Wir können abends nicht alle Tiere zeigen, denn manche, wie zum Beispiel unser Orang-Utan Buschi, haben feste Schlafenszeiten.“

Der jetzige Weihnachtsmarkt hat laut Zoo einen kleinen Gewinn von circa 8.000 Euro gebracht: „Das ist für uns sehr wichtig, da wir uns größtenteils selbst finanzieren. Eventuell wäre es fürs nächste Jahr sogar vorstellbar, den Weihnachtsmarkt auf mehrere Wochenenden auszuweiten, um so das Wetterrisiko zu minimieren. Dieses Jahr hatten wir großes Glück – es war kalt und trocken“, so Busemann. Bereits in dieser Woche wird sich das Zooteam um Veranstaltungskauffrau Diana Hoge mit dem Schaustellerverband treffen, um aus den Erfahrungen des ersten Weihnachtsmarkts und Rückmeldungen von Besuchern zu lernen und die Adventszeit 2013 zu planen.

Quelle: PM Zoo Osnabrück