Der Frühling kommt in den Zoo Schwerin

Foto: Erika Hellmich, Zoo Schwerin

Auf der Wasservogelanlage werden die ersten Nester gebaut, im Humboldthaus kuscheln die Ameisenbären, Präriehunde bauen Wurfnester und Pinguine balzen um die Gunst des Partners.
Der als Schlafmütze bekannte Ameisenbär „Carlos“ und seine Partnerin “ Felice“ mögen sich besonders gern. Das war Liebe auf den ersten Blick, schmunzelt Zoodirektorin Dr. Häfner.
Am 12. Januar 2012 kam „Felice“ aus dem polnischen Zoo Poznan in den Schweriner Zoo.
Nicht nur dass „Felice“ in die Schlafbox von „Carlos“ krabbelt um ihn zu wecken, beide Tiere sind tagsüber sehr aktiv und spielen regelrecht miteinander. Dabei kommt es zuweilen auch zum Liebesspiel der beiden Tiere mit anschließender Kopulation. Das lässt uns auf Nachwuchs hoffen, freut sich die Zoodirektorin.
Nach einer Tragezeit von etwa 190 Tagen bringt das Weibchen ein Jungtier zur Welt. Über Monate hinweg trägt das Weibchen sein Junges auf dem Rücken, welches nur zum Säugen seinen Platz mit bester Aussicht verlässt.
An sonnigen Tagen zeigen sich die Ameisenbären bereits auf ihrer Außenanlage. Ansonsten sind sie im Humboldthaus anzutreffen.
Auf Wanderschaft gehen im Humboldthaus die Faultiere. Mit etwas Glück können Besucher die Tiere dabei erleben. Den Faultieren gefällt der simple Katzenkorb, der im Humboldthaus in der ersten Etage für sie als Notquartier bereitsteht – bisher ist es meinen Mitarbeiten nicht gelungen, eine Absperrung zu bauen, die dass Ausbüchsen der Faultiere verhindert. Wir gehen davon aus, dass unser Faultierweibchen trächtig ist und sie einfach nur ihre Ruhe haben möchte.
In der freien Natur gehen die Faultiere nach der Paarung getrennte Wege.
Allen Tieren geht es im Haus ausgesprochen gut und rührend werden sie von den Tierpflegern versorgt.

Quelle: PM Zoo Schwerin/Erika Hellmich