Der Kölner Zoo hat eine neue Jemen-Chamäleon-Anlage im Hippodom

Jemen-Chamäleon im Hippodom – Foto: Kölner Zoo

Neue Jemen-Chamäleon-Anlage im Hippodom

Seit ein paar Tagen haben vier Jemen-Chamäleons ein neues Gehege im Hippodom des Kölner Zoos bezogen. Sie können in der nach oben offenen Anlage auf dem Boden laufen, verschiedene Pflanzen und Äste beklettern, sich unter einer Lampe aufwärmen und ihre Futterinsekten aus einem Korb heraus erjagen. Die Chamäleons befinden sich neben dem großen künstlichen Affenbrotbaum auf der Besucherkanzel über den Flusspferden im Zentrum des Hippodoms.

Der Hippodom hatte die Chamäleons letztes Jahr noch relativ jung aus dem Terrarium des Kölner Zoos erhalten, wo sie geschlüpft waren. Nachdem sie hier in einem geschlossenen Gehege weiter wachsen konnten sind sie nun groß genug für die Schau.

Das Jemen-Chamäleon erreicht bis zu 35 cm Körperlänge und hat einen auffälligen „Helm“, der bei den Männchen etwas größer ist. Sie kommen im feuchten Küsten-Buschland bis ins trockene Hochland des Jemen und im südwestlichen Saudi-Arabien vor. Jemen-Chamäleons sind Einzelgänger und wenn sich erwachsene Tiere treffen, so zeigen sie situations- und stimmungsabhängige Veränderungen der Körperfarbe, die nicht von der Umgebungsfarbe abhängig ist. Dennoch sind sie gut getarnt, da ihr Körper mit seiner grün-gelb-braunen Färbung mit der Umgebung optisch verschmilzt. Die langsam wippende Fortbewegungsweise imitiert durch im Wind bewegtes Blattwerk und dient somit ebenfalls der Tarnung.

Quelle: PM Kölner Zoo