Der Serengeti-Park steigt im Projekt AFRICA100 ein

Foto: Serengeti-Park

Der Serengeti-Park übernimmt ab Juni 2013 die Patenschaft für die Facharztausbildung eines jungen Mediziners aus Tansania. Für die kommenden 6 Jahre tragen wir die Kosten für Studium und Unterstützung in Höhe von 1.000,- Euro monatlich. Damit verfolgen wir im Rahmen des Projektes AFRICA100, gemeinsam mit Professor Dr. med. Dr. h.c. Madjid Samii, Ehrenpräsident des WFNS (World Federation of Neurosourgical Societies), das Ziel junge afrikanische Ärzte, insbesondere in Ost-, West- und Zentralafrika zum Facharzt für Neurochirurgie auszubilden.

AFRICA100 ist ein weltweit einmaliges Projekt zur nachhaltigen Förderung der Medizin in Afrika. Für die neurochirurgische Versorgung von Schädel-Hirn-Verletzten steht in westlichen Industrieländern etwa ein Neurochirurg für 200.000 Menschen zur Verfügung, während in Afrika ein Neurochirurg fünf Millionen Menschen versorgt. In Afrika liegt die Zahl der Toten nach Verkehrsunfällen mit Schädeltrauma pro Jahr dreimal höher als nach AIDS-Erkrankungen.

Das Projekt:
AFRICA100 soll nicht nur das oben genannte Ziel erreichen, sondern Modellcharakter für weitere Medizinprojekte in Afrika haben. Besonders herauszuheben ist die Nachhaltigkeit des Engagements. 100 Afrikaner werden entgegen dem üblichen „Brain Drain“ in ihr Land zurückkehren und eine Kultur der Medizin in ihrem Fachbereich begründen. Nach weiteren 6 Jahren haben dieselben Kandidaten wiederrum ihrerseits Hunderte von neuen afrikanischen Neurochirurgen ausgebildet. Somit wird sich ein Stammbaum der Neurochirurgie für zukünftige Generationen Afrikas entwickeln, dessen Keimzelle auf das Projekt AFRICA100 zurückgeht.

Quelle: PM Serengeti-Park Hodenhagen GmbH