Die Tiere des Zoopark Erfurt im Winter

Berberaffen im Schnee – Foto: Zoopark Erfurt

Winter im Zoo:
Frieren die Löwen?

Frieren die Tiere im Winter nicht? Diese Frage beschäftigt momentan wieder viele Besucher, die in den Thüringer Zoopark Erfurt kommen.

Wer die Löwen beobachtet, wundert sich manchmal, dass diese trotz niedriger Temperaturen in der Löwensavanne dösend auf dem Rücken liegen. Die einfache Erklärung dafür: In der Löwensavanne gibt es – innen wie außen – an verschiedenen Stellen Fußbodenheizungen. Und diese Stellen haben Berberlöwe Joco und seine Löwinnen Ribat und Lubaya wohl entdeckt. Aber auch andere Tiere aus wärmeren Regionen, z. B. die Nashörner oder Giraffen, müssen nicht frieren: Sie halten sich häufiger in ihren warmen Ställen oder Tierhäusern auf und sind dort auch für Besucher zu sehen.

Die Hausyaks hingegen fühlen sich in der kalten Jahreszeit sehr wohl. Sind sie doch aus ihrer Heimat, dem Himalaya, Schnee und zweistellige Minusgrade gewohnt. Hausyaks liegen gerne auf ihrem dicken Wollfell und lassen sich einschneien. Ihr Fell schützt sie und isoliert die Wärme so, dass der Schnee auf ihnen liegen bleibt. Auch Trampeltiere haben sich ein dickes Winterfell aus Kamelwolle zugelegt. Sie stammen ursprünglich aus den Wüsten im inneren Asien, wo es in frostigen Nächten bis zu -30 Grad kalt wird.

Und dann gibt es noch die Präriehunde, die von Schnee, Eis und Kälte gar nichts mitbekommen: Sie halten Winterschlaf.

Quelle: PM Zoopark Erfurt