Die Weißstörche kommen in den Zoo Osnabrück zurück

Weißstorch - Foto: Zoo Osnabrück

Weißstorch – Foto: Zoo Osnabrück

Frühlingsboten aus dem Süden im Zoo Osnabrück
Drei Freifliegerstörche sind zurück

Der Frühling hält auch im Zoo Osnabrück Einzug: Die ersten Freifliegerstörche sind am vergangenen Wochenende zurückgekehrt. In den kommenden Wochen bereiten sie alles für den Nachwuchs vor.

Zuerst kehren die männlichen Weißstörche aus den Überwinterungsgebieten zurück. Sie bringen die bestehenden Nester für die Ankunft der Weibchen auf Vordermann: „Die Horste werden im Normalfall mehrere Jahre genutzt und von Jahr zu Jahr von den Männchen ausgebessert und ausgebaut. Die Weibchen kommen einige Tage später nach und ziehen ihre Runden über dem Zoo. Die Männchen versuchen dann, eine Partnerin mit lautem Schnabelklappern anzuwerben“, berichtet Tierpflegerin Anja Unger aus dem Vogelrevier im Zoo Osnabrück. Meist würden sich im Zoo immer die gleichen Paare wieder finden, denn die Vögel leben weitestgehend monogam.

Bis Dienstagvormittag wurden drei Zoo-Störche gesichtet: „Die Nester an der Sichlervoliere und beim Menschenaffenhaus wurden bereits in Beschlag genommen. Auch das von Störchen komplett selbstgebaute Horst neben dem Affentempel in einer hohen Buche ist schon besetzt“, so Unger. Zoobesucher können die langbeinigen Vögel demnächst auch wieder bei der Fütterung der Pelikane sehen: Dort stibitzen sie sich gerne den einen oder anderen Fisch. „Wir hoffen natürlich auch wieder auf Nachwuchs – die Jungenaufzucht ist immer besonders schön zu beobachten“, freut sich Unger. Das Weibchen legt nach der Paarung drei bis sechs Eier. Beim Brüten wechseln sich Männchen und Weibchen ab. Die Brutzeit beträgt zwischen 30 und 34 Tagen. Bis Ende August können Storchenfans die langbeinigen Vögel im Zoo Osnabrück beobachten. Dann geht es für Meister Adebar wieder auf in wärme Gefilde.

Quelle: PM Zoo Osnabrück