Ein neues Haus für Jaguar, Kaiman und Co. im Zoo Salzburg!

Neues Jaguarhaus – Foto: Zoo Salzburg

5.875 Tonnen Beton und 33 Tonnen Eisen wurden für den Neubau dieses Hauses „verarbeitet“. Seit Oktober 2011 wird im Südamerika-Bereich des Salzburger Zoo am Jaguar-Haus gebaut. Das neu errichtete Gebäude wird nicht nur das zukünftige Zuhause für das Jaguar Paar Bonita und Sir William, sondern auch für die beiden Pumas Winnie und Yagul, zwei Keilkopf-Glattstirnkaimane und Abgottschlangen.

Ein rund 210 Quadratmeter großes Haus für Südamerikanische Tiere
Für die Salzburger Zoo-Besucher wird dieses Haus – mit großzügig gestalteten Freianlagen für die Katzen – ein weiteres Highlight: Der Salzburger Bühnenbildner und Künstler Georg Klingersberger hat mit seinem Team die Innenräume der Tiere gestaltet. Aus 2,5 Tonnen Spezialbeton wurden symbolträchtige Reliefs modelliert, die die Besucher ins Reich der Mayas entführen. Die reichhaltig strukturierte Innenraumgestaltung bietet den Besuchern nicht nur einen einmaligen Einblick in die Welt der Mayakultur, sondern den zukünftigen tierischen Bewohnern auch zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten, die für ihr Wohlempfinden wichtig sind.

Vier Meter hohe Außenzäune mit Überhang
Sicherheit ist bei dieser Anlage das oberste Gebot: Insgesamt wurden rund 180 Laufmeter Gitterzaun sowie 18 Laufmeter Sicherheitsglas mit 2 Meter Höhe bei den neuen Freianlagen für Jaguare und Pumas verbaut. Die Außenzäune sind 4 Meter hoch mit 1 Meter Überhang. Am Zaun befindet sich die Elektrosicherung, die von zwei unabhängigen Stromkreisen versorgt wird. Jede Störung wird per SMS an das Notfallhandy des diensthabenden Tierpflegers gesendet. Der Neubau für die „einzige Großkatze Amerikas“, Kaimane und Co. entspricht allen Bestimmungen des Bundestierschutzgesetzes und den Auflagen der Naturschutzbehörden.

Das Jaguarhaus wird voraussichtlich Ende August 2013 fertig gestellt sein. Nach Beendigung aller Bauarbeiten werden dann die verschiedenen Tierarten ins Haus einziehen, damit sie sich in aller Ruhe im neuen Haus eingewöhnen können!

Quelle: PM Zoo Salzburg