Elefantenleitkuh Mafuta im Bergzoo Halle verstorben

Trauer Tod zoogast.deHeute Morgen verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit Mafuta, die 36 jährige Leitkuh der halleschen Elefantenherde. Der Körper wurde an eine Tierkörperbeseitigungsanstalt zur pathologischen Untersuchung überführt.

Am Wochenende hatte Mafuta Anzeichen eines bis dato ungeklärten Krankheitsbildes gezeigt, welches sich vor allem durch phasenweise Durchfall und Appetitlosigkeit auszeichnete. Bis zum Dienstag dieser Woche verbesserte sich ihr Befinden jedoch wieder deutlich, so dass die berechtigte Hoffnung bestand, dass Mafuta die Krankheitsgeschehen bereits wieder überstanden hatte. Heute Morgen stellten die Pfleger jedoch leider fest, dass sich der Zustand Mafutas über Nacht erheblich verschlechtert hatte. Sie hatte das ausgelegte Futter nicht gefressen und schwerer Durchfall hatte sich eingestellt.

Die Tierärzte des Zoos bereiteten eine sofortige Notfallbehandlung mittels Infusionen vor, jedoch kam jede Hilfe zu spät. Nachdem sich Mafuta niedergelegt hatte, verstarb sie innerhalb von zehn Minuten unter den Händen der behandelten Ärzte. Die herbeigerufene Feuerwehr sowie ein Kranunternehmen haben dann den Körper geborgen. Die sonst übliche Überführung von verstorbenen Tieren zu einem der Veterinärmedizinischen Institute in Leipzig oder Berlin ist auf Grund der Größe des Elefantenkörpers nicht möglich und daher wird dieser nun zu einer Tierkörperbeseitigungsanstalt zur pathologischen Untersuchung gebracht. Aus selbigen Grund und aufgrund der notwendigen Erfahrung zur Sektion von Elefanten werden insgesamt drei Tierpathologen die Untersuchungen durchführen. Bis zum genauen Gutachten über die Todesursache können daher auch durchaus mehrere Wochen vergehen.

Das Team des Zoologischen Garten Halle unter Führung von Zoodirektor Dr. Müller ist über den Tod von Mafuta sehr bestürzt, insbesondere nach dem der Zoo bereits im September ein Elefantenkalb verloren hat.

Quelle: PM Bergzoo Halle