Erdmännchen im Jaderpark brauchen Starthilfe

Erdmännchen-Nachwuchs - Foto: Jaderpark

Erdmännchen-Nachwuchs – Foto: Jaderpark

Erdmännchen im Jaderpark brauchen Starthilfe

Ein Wurf nach dem anderen purzelte bei den Erdmännchen im Jaderpark im letzten Jahr ins Nest. Alles ging gut. Mutter Erdfrau kümmerte sich rührend. Die älteren Geschwister halfen bei der Aufzucht der jüngeren. Doch nun steckt der Wurm drin. Am 2. März lagen wieder einmal kleine, nackte und somit völlig hilflose Neugeborene in der Höhle. Schon nach wenigen Tagen war klar, etwas stimmt nicht. Angeknabberte Ohren und abgebissene Schwänze zeigten deutlich, das geht nicht gut. Die Jungtiere müssen herausgenommen werden oder keins der Kleinen wird überleben. Da das soziale Gefüge bei diesen possierlichen Schleichkatzen der afrikanischen Savanne ausgesprochen kompliziert und äußerst sensibel ist, ist nicht immer nachzuvollziehen, was schief gelaufen ist.
In diesem Fall gab es nur eine Lösung: Die Tierpflegerin muss die Mutterpflichten übernehmen. Eine ziemlich anstrengende Zeit begann. Alle paar Stunden Milch zubereiten, eine warme kuschelige Höhle im Wohnzimmer herrichten und zwischen den Schützlingen im Tierpark und den Sorgenkindern zuhause immer hin und her pendeln. Die Mühe hat sich gelohnt. Drei kleine Erdmännchen haben es geschafft und sind inzwischen munter bei der Sache. Vielleicht sind es 1 Junge und 2 Mädchen. So genau kann man das jetzt noch nicht sagen. Darum gibt es auch momentan noch keine Namen für die Drillinge. Zu sehen sind sie jedenfalls ab kommendem Wochenende für die Besucher neben dem Tapirhaus. In der kleinen Schaubrüterei haben sie neben einer Zwerghuhnglucke mit deren Küken ihr momentanes Domizil. Fütterungszeiten werden vor Ort aktuell bekannt gegeben. Hat die Tierpflegerin ihren freien Tag, bleiben sie allerdings mit ihrer Ersatzmama zuhause.

Quelle: PM Jaderpark