Erlebniszoo Hannover: Zoo-Run war ein voller Erfolg

Foto: Simon Pannock

Foto: Simon Pannock

Als Giraffe, Löwe, Eisbär und Co. schlafen gingen, starteten am 25. Juni zum ersten Mal 500 sportbegeisterte Läufer zum ZOO-RUN durch die Themenwelten des Erlebnis-Zoos. Mit am Start: Dieter Baumann, Mirko Slomka, Zoo-Maskottchen Tatzi Tatz und die Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff und Frank Werner.

Die 1,5 km lange Strecke führte entlang des Sambesi, durch den Stollen nach Yukon Bay, vorbei an der kanadischen Unterwasserwelt, durch den majestätischen Dschungelpalast und das australische Outback bis zur idyllischen Kulisse von Meyers Hof.

Dem Zoo-Motto entsprechend war beim ZOO-RUN alles …echt anders. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren joggten wahlweise 3 oder 6 km durch den Zoo, während Kinder eine 700 Meter lange Strecke meisterten. Eine individuelle Zeitmessung gab es nicht und damit auch keinen Sieger. Für die Neugierigen, die trotzdem wissen wollten, wie schnell sie waren, stand im Start- und Zielbereich eine große Uhr.

„Beim ZOO-RUN spielt die Laufzeit überhaupt keine Rolle“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Bei diesem RUN geht es um Artenschutz: Einen Teil der Meldegebühren spenden wir an den Verein ‚Rettet den Drill‘, der sich zum Ziel gesetzt hat, eine der am stärksten bedrohten Affenarten Afrikas zu retten.“

Drills leben in Kamerun, Nigeria und auf der Insel Bioko in einem Gebiet von weniger als 30.000 Quadratkilometern. Aufgrund des kleinen Gebiets, der zunehmenden Zerstörung ihres Lebensraumes und der schonungslosen Jagd auf die Affen sind die Drills stark bedroht. Ihr Bestand wird heute nur noch auf etwa 3.000 Tiere geschätzt.

Über 500 Läuferinnen und Läufer liefen für den Drill durch die Zoo-Welt, querten Afrika, Asien, Nordamerika und Australien. Insgesamt 1.500 € kamen zusammen. Den Scheck nahm Vereinsvorsitzende Kathrin Paulsen entgegen und bedankte sich herzlich bei allen „ZOO-RUNNERN“ für die fußstarke Unterstützung.

„Rettet den Drill e.V.“ ist eine gemeinnützige Organisation, die aus der privaten Initiative eines ehemaligen Hannoveraner Tierpflegers entstand. Der Verein setzt sich in Nigeria und Kamerun für den bedrohten Drill ein.

Quelle: PM Erlebniszoo Hannover