Flamingobabys im Weltvogelpark Walsrode

Foto: Weltvogelpark Walsrode

Foto: Weltvogelpark Walsrode

Klein, flauschig und hellgrau – in ein Flamingobaby kann man sich einfach nur verlieben. Umso mehr geht den Besuchern des Weltvogelpark Walsrode gerade das Herz auf, wenn sie von gleich 40 fiependen Jungtieren begrüßt werden. Dem größten Vogelpark der Welt ist damit ein einmaliger Zuchterfolg in seiner über 50-jährigen Geschichte gelungen.

Zuwachs in der Kinderstube des Weltvogelpark Walsrode! Die Flamingos haben Nachwuchs zu vermelden und das nicht zu knapp: Bislang haben 40 Küken das Licht der Welt erblickt – und es werden stetig mehr. Noch immer bebrütet die Flamingo-Herde einige Eier, sodass in den kommenden Tagen und Wochen noch weitere Jungtiere umhertapsen werden.

„Unsere Flamingos brüten ihre Eier in etwa 40 Zentimeter hohen Kegelnestern aus, die sie selbst aus Schlamm gebaut haben und die als Überschwemmungsschutz für Eier und Küken dienen”, berichtet Tierpfleger und „Ziehvater” Harry Zinke. Sein stolzer Kompagnon Horst Dettke ergänzt: „Die Jungtiere verlassen diese Bruthügel allerdings bereits nach wenigen Tagen wieder, um sich zu „den Großen“ zu gesellen und zwischen deren langen Beinen rumzuwuseln.“

In der freien Natur leben Flamingos an Seen, Lagunen und Küstengebieten in Südeuropa, Afrika sowie West- und Südasien. Der Weltvogelpark Walsrode beherbergt mit über 230 Artgenossen die europaweit größte Gruppe, die sich in menschlicher Obhut befindet. Ihre typische rötliche Färbung erhalten die Flamingos übrigens durch ihre Nahrungsaufnahme: Sie filtern Krebstiere und Algen durch einen speziellen Filterapparat im Schnabel aus dem Wasser. Haut und Federn nehmen dadurch automatisch die Farbstoffe der Nahrung auf. Bei Jungtieren beginnt dieser Prozess nach etwa einem Jahr, pünktlich zur Saison 2015 werden sie also in rosaorangenem Glanz erstrahlen.

Quelle: PM Weltvogelpark Walsrode