Flauschiger Flamingo-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn

Foto: Tiergarten Schönbrunn / Daniel Zupanc

Flamingos sind besonders faszinierende Vögel. Der Tiergarten Schönbrunn kann sich derzeit über zahlreichen Nachwuchs bei den Rosa Flamingos freuen. Nicht ein oder zwei, nein, gleich 12 Küken sind zwischen 11. April und 2. Mai geschlüpft. Weitere Eier werden noch bebrütet. Bei den Flamingos helfen beide Elternteile bei der Aufzucht mit. „Die jüngsten Küken sitzen noch in den Nestern und blicken aus dem Federkleid ihrer Eltern hervor, die sie abwechselnd wärmen und mit energiereicher Flüssigkeit aus ihrem Kropf füttern. Die Größeren haben die Nester schon verlassen und werden wie in einem Kindergarten gemeinsam betreut“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Auf den ersten Blick würde man bei den Küken vielleicht gar nicht auf Rosa Flamingos tippen. Noch sind die Kleinen nämlich grau und flauschig. Erst in rund drei Jahren werden ihre Federn genauso prächtig rosafarben leuchten wie die ihrer Eltern. Während im Freiland Krebse, die die Flamingos aus dem Wasser filtern, für das rosa Gefieder sorgen, erhalten sie im Zoo dafür ein Futter mit einem speziellen Farbstoff. Schratter: „Der Rosa Flamingo ist die größte aller Flamingo-Arten. Er erreicht eine Größe von 1,20 bis 1,40 Metern, wovon allerdings rund 40 Zentimeter auf die grazilen Beine entfallen.“ Der Rosa Flamingo hat ein großes Verbreitungsgebiet und kommt in Afrika, Asien und Europa vor. Seine Population wird auf rund 600.000 Tiere geschätzt.

Quelle: PM Tiergarten Schönbrunn