Flusspferdbulle Max zieht vom Opel Zoo in den Erlebniszoo Hannover

Foto: Archiv Opel Zoo

Foto: Archiv Opel Zoo

In freier Wildbahn leben Flusspferde in lockeren Gruppen und die Flusspferdbullen sind bestrebt, ein günstiges Revier mit genügend Wasser und nahen Nahrungsgebieten zu besitzen, damit Weibchen ins Revier kommen.

Und so hat Dr. Thomas Kauffels, der Direktor des Opel-Zoo bereits beim Tod von Flusspferd Tana im November 2014 erläutert, dass er für Max eine andere Haltung suchen werde, da er nicht alleine bleiben solle. Nun ist es soweit: Noch im April wird Max den Taunus in Richtung Norden verlassen und im Zoo Hannover mit den dortigen weiblichen Flusspferden eine neue Herde bilden. Max wurde im November 1995 im Zoo Frankfurt geboren und kam im August 1997 nach Kronberg.

„Wir geben die Haltung von Flusspferden nicht grundsätzlich auf“, so der Zoodirektor. Er ergänzt, dass die geplante Erneuerung der Anlage erst erfolgen kann, wenn die Finanzierung sichergestellt ist. „Afrika Savanne und die neue Elefantenanlage belasten uns noch einige Jahre, aber unsere Zoozielplanung sieht auf jeden Fall vor, dass in unserem Freigehege weiter Flusspferde zu sehen sein werden.“

Max war bisher das Patentier der Stadt Königstein im Taunus, während Tana von der Stadt Kronberg im Taunus unterstützt wurde und anlässlich ihres 50. Geburtstages 2010 sogar zum Ehrenflusspferd ernannt wurde. Den Patenschaftsbeitrag wandelte die Stadt Kronberg im Taunus nach ihrem Tod um in eine Unterstützung für die Arterhaltung der im Bestand stark bedrohten Mesopotamischen Damhirsche.

Und so wird nun sicher der eine oder andere Stammbesucher in den nächsten Tagen noch einmal den Weg zur alten Flusspferdanlage finden, um Abschied zu nehmen: Good Bye, Max.

Quelle: PM Opel Zoo