Förderverein des Opel-Zoo Kronberg nimmt Stellung zu jüngsten Meldungen

Elefanten-Außenanlage - Foto: Archiv Opel-Zoo

Elefanten-Außenanlage – Foto: Archiv Opel-Zoo

Uneingeschränktes „Ja“ zum Opel-Zoo!

Mit inzwischen fast 100 Mitgliedern unterstützt der Förderverein finanziell und ideell die Arbeit des Zooträgers, der „von Opel Hessischen Zoostiftung“. Und am Muttertag kamen Mitglieder an ihrem Sektstand beim Jazzfrühschoppen mit den Zoobesuchern vor allem auch über die zuletzt in verschiedenen Pressemeldungen kontrovers und nicht immer sachlich richtig berichteten Themenkreise „Philosophenweg“ und „Parksituation“ ins Gespräch.

Den Vereinsmitgliedern sei es selbstverständlich, dass ein Betrieb wie der Opel-Zoo wirtschaftlichen Erfordernissen unterliege, um auch in die nächste Generation geführt werden zu können. Er müsse also daran interessiert sein, möglichst viele Besucher anzuziehen, so der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Matthias Bonczkowitz. Andererseits aber seien die Tage, an denen es zu Parkengpässen käme, jetzt und auch in Zukunft sehr begrenzt und beileibe nicht die Regel.

Somit seien andere Verkehrsregelungen oder das geforderte Parkhaus ökonomisch und auch ökologisch (Flächenversiegelung!) völlig unsinnig. Abgesehen davon würde kein vergleichbares Freizeitunternehmen der Umgebung dafür an den Pranger gestellt, wenn bei hohem Besucheraufkommen dafür eigentlich nicht vorgesehene Flächen zum Parken genützt würden. Auch bei Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen mit hohem Besucherzuspruch würde dies toleriert, was auch sinnvoll und richtig sei.

Vor allem die Kampagnen beispielsweise des BUND Königstein-Glashütten und der AG Kulturlandschaft Kronberg-Königstein zur Verkehrsregelung am Opel-Zoo erschienen den Fördermitgliedern und Zoobesuchern unverständlich und auch überzogen. Auf Unverständnis stieß, dass deren Protagonisten einerseits forderten, dass Ortsfremde auf öffentlichen Parkplätzen in Kronberg und Königstein parken und zu Fuß zum Zoo gehen sollten. Andererseits luden sie zu botanischen Wanderungen auf Privatgelände ein, ohne dessen Eigentümer darüber in Kenntnis zu setzen. Die Wanderungen, zu denen viele der Ortskundigen mit dem Auto kamen, starteten auf dem Privatparkplatz des Opel-Zoo, auf dem dann auch die Autos der ortskundigen Teilnehmer abgestellt wurden, die ausgewiesene alleinige Nutzung durch Zoobesucher missachtend.

Dass der Opel-Zoo wichtige Arbeit als Ausflugsziel für alle Bevölkerungsschichten der näheren und weiteren Umgebung leiste und darüber hinaus seinen globalen Aufgaben im Natur-, Tier- und Artenschutz mit hoher Akzeptanz in der Fachwelt nachkomme, sei schließlich unbestritten, so die vorherrschende Meinung. Die Kronberger und Königsteiner könnten stolz auf die von “ihrem“ Zoo geleistete Arbeit sein, zumal diese wichtigen Aufgaben – im Gegensatz zu allen anderen im Zooverband VDZ organisierten Zoologischen Gärten – ohne Subventionen aus eigener Kraft geleistet würden, den Steuerzahler also nicht belaste. Der Nutzen für die umliegenden Kommunen durch Arbeitsplätze, als außerschulischer Lernort, als touristische Destination und letztendlich auch für das Image sei außerordentlich hoch einzuschätzen.

Quelle: PM Freunde und Förderer des Opel-Zoo e.V.