Freiwillige des Bergwaldprojektes arbeiten in der Arche Warder

Foto: Arche Warder

Foto: Arche Warder

Vom 16. bis 22.10.2016 arbeitet das Bergwaldprojekt e.V. erneut mit 20 ehrenamtlichen Teilnehmenden aus ganz Deutschland auf dem Gelände der Arche Warder. Hier befindet sich Europas größter Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen.

Die Arche arbeitet für die Erhaltung dieser gefährdeten Rassen. Das u. a. von der Umweltstiftung Greenpeace unterstützte Projekt bietet auf 40 Hektar Fläche alten Rassen, wie dem Angler-Sattelschwein, dem Telemark-Rind oder einer Schar Lockengänsen, einen Platz zum (Über-)Leben – insgesamt haben hier rund 1.200 Tiere aus über 80 verschiedenen Rassen ihr zu Hause.

So wird in diesem Jahr die standortfremde und invasive Baumart Spätblühende Traubenkirsche auf dem Gelände entnommen, um standortheimischen Arten Platz zu machen, und Knickgehölze werden gepflanzt. „Für jeden neuen Zustifter pflanzen wir einen standortheimischen Baum“, freut sich Melanie Stöhr, Geschäftsführerin und Vorstand der Umweltstiftung Greenpeace, „wir bedanken uns so für das Engagement und schaffen zusätzlich neuen Lebensraum für mehr Vielfalt.“

Die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung ist ein wichtiges Anliegen der Woche: „Die Teilnehmer bekommen die Gefährdung der Biodiversität, die bei uns exemplarisch an Haus- und Nutztieren gezeigt wird, hautnah mit und arbeiten aktiv im Projekt mit,“ so Stefanie Klingel von der Arche Warder. Die Bedeutung der Artenvielfalt und weiterführende Themen werden in der Woche auch theoretisch näher beleuchtet und ebenfalls Bezüge zum Menschen hergestellt. Den Freiwilligen bietet sich dann die Möglichkeit, auch über die Projektwoche hinaus ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit nach Hause zu nehmen und auch den eigenen Alltag naturverträglicher, ressourcenschonender und damit nachhaltiger zu gestalten.

Quelle: PM Arche Warder