GaiaZOO eröffnet ein weitläufiges Gelände mit Gehegen für 20 neue Tierarten

Neues Wolfsgehege - Foto: Gaiazoo

Neues Wolfsgehege – Foto: Gaiazoo

Fremde Vögel in den Niederlanden?
GaiaZOO eröffnet ein weitläufiges Gehege für 20 neue Tierarten

Auf einer Fläche von 3000 Quadratmetern ist in den vergangenen sechs Monaten ein neues weitläufiges Gehege gebaut worden für 20 neue Tierarten. Dieses wird am 28. Juni offiziell geöffnet für das Publikum. Es ist das größte Bauvorhaben, dass der GaiaZOO im niederländischen Kerkrade seit seiner Eröffnung im Jahre 2005 fertiggestellt hat. In dem neuen Gehege spazieren Besucher mitten durch fünf Lebensräume hunderter neuer Tiere. Besucher begegnen diese Tiere im großartigen „Tal der Wölfe“, der „Fremde Vögel Voliere“, Dem „Sittich Paradies“ der schwarz-weißen Welt der Waschbären und Stinktiere und der großen „Uhu-Voliere“. GaiaZOO möchte mit diesem neuen Gehege aufklären über den Einfluss der Menschen auf die (niederländische) Natur.

Grauer Wolf

Der graue Wolf hat einen prominenten Platz in dem neuen weitläufigen Gehege. Durch einen Tunnel, der halb unterirdisch gebaut wurde, können Besucher mitten durch das Gebiet der Wölfe spazieren. Über eine Grünbrücke laufen die Wölfe direkt über den Köpfen der Besucher. Für Kinder gibt es sogar einen Kriechtunnel mit einer Glaskuppel. In der Glaskuppel haben Kinder den Eindruck, dass sie mitten zwischen den Wölfen stehen. GaiaZOO möchte den Besuchern verdeutlichen, dass diese Raubtiere, die seit jeher einen schlechten Ruf haben, diesen Ruf gar nicht verdienen. Vor allem zum jetzigen Zeitpunkt, wo der Wolf sich langsam wieder von Deutschland her, in Richtung Niederlande ausbreitet, findet GaiaZOO es wichtig, dass Besucher sich dessen bewusst werden.

Mehr Infos zum Wolf: TIERLEXIKON

Fremde Vögel Voliere

Rund um das Tal der grauen Wölfe befindet sich die „Fremde Vögel Voliere“. Es ist eine riesengroße Voliere, die man betreten darf, und in der man hunderte exotische Vögel bewundern kann. In dieser Voliere darf der Besucher sich frei bewegen zwischen den Großen Alexandersittichen, den blaugrünen Mönchsittichen, den Halsbandsittichen, Rotwangen-Schmuckschildkröten und Mandarinenenten. Viele Menschen haben sich in der Vergangenheit solche exotischen Tiere aus dem Ausland angeschafft, als Haustier oder als Ziervogel. Dann sind die Tiere entwischt oder sie wurden ausgesetzt und sie landeten in der freien Natur – als fremde Vögel, daher der Name.

SittichParadies

Direkt neben der „Fremde Vögel Voliere“ gibt es außerdem eine zweite große Voliere die man ebenfalls betreten darf. Darin leben hunderte bunte australische Grassittiche und Zebrafinken. Diese laut zwitschernden Vögel landen auch schon mal gerne auf den Köpfen oder Schultern der Besucher.

Waschbären und Stinktiere

Wenn Sie als Besucher die farbenfrohe „Fremde Vögel Voliere“ verlassen, kommen Sie als nächstes zur schwarz-weißen Welt der anderen „fremden Vögel“: der Waschbären und Stinktiere. Ihre ursprüngliche Heimat ist Nordamerika, aber diese lustigen Raubtiere können sich sehr schnell und geschickt ihrem Lebensumfeld anpassen. Deshalb gibt es sie inzwischen auch in in der Europäischen Natur.

Große Uhu-Voliere

Der hinterste Teil des Neubaugebietes ist die Große Uhu-Voliere. Hier steht der Besucher den Uhus, Schwarstörchen und Raben Auge in Auge gegenüber. Ähnlich wie der Wolf waren auch der sagenumwobene Uhu und der Rabe über einen längeren Zeitraum in der freien Natur verschwunden. Jetzt aber brüten wieder einige Paare in den Niederlanden. Die meisten gibt es bis jetzt wieder im Süden der niederländischen Provinz Limburg.

Quelle: PM GaiaZoo