Geparden-Anlage im Zoo Salzburg ist nun ausbruchssicher

Geparden am neuen Wassergraben - Foto: Zoo Salzburg

Geparden am neuen Wassergraben – Foto: Zoo Salzburg

Die Adaptierungsarbeiten bei der Geparden-Anlage im Salzburger Zoo sind beendet
Seit Freitag, sind die Salzburger Geparde für die Zoogäste wieder zu sehen.
Der Geparden-Teich ist nun 1,30 Meter tief

Vor rund 2 Monaten „entdeckten“ Besucher des Zoo Salzburg das Geparden-Weibchen Ginger auf dem Besucherweg außerhalb ihrer Anlage – jedoch innerhalb des Zoogeländes. Innerhalb kürzester Zeit konnten die Tierpfleger das Geparden-Weibchen wieder auf die Anlage zurück bringen.

Gepardin Ginger mit Nachwuchs - Foto: Zoo Salzburg

Gepardin Ginger mit Nachwuchs – Foto: Zoo Salzburg

„Weshalb Ginger ihre Anlage verließ, bleibt auch für Geparden-Experten rätselhaft“, berichtet Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner „Wir haben umgehend mit Adaptierungsarbeiten begonnen, damit so etwas nicht noch einmal vorkommen kann. Denn Sicherheit ist unser oberstes Gebot! Der Geparden-Teich ist nun rund 1,30 Meter tief. Das Becken wurde betoniert und mit einer Teichfolie überzogen. Auf der Besucherseite wurde zusätzlich ein zweiter Elektrozaun in Höhe der Wasseroberfläche angebracht“.
Die Schulterhöhe eines Gepards beträgt etwa 80 Zentimeter. Sollte eines der Salzburger Tiere den Teich aus irgendwelchen Gründen wieder durchqueren, müsste es in jedem Fall schwimmen, was Geparde nur sehr ungern tun.

Die gesamten Baumaßnahmen wurden auf Empfehlung von Henning Wiesner, Berater des Salzburger Zoos und langjährigem Hellabrunner Zoodirektor, und nach Rücksprache mit dem EEP-Koordinator und Geparden-Experte Lars Versteege durchgeführt. Die Kosten dieser Umbaumaßnahmen liegen bei rund € 60.000. Rund 700 Stunden arbeitete der Salzburger Bautrupp an diesem Teich. Auf Grund der vielen Niederschläge im Mai kam es zu Verzögerungen bei den Bauarbeiten.

Quelle: PM Zoo Salzburg