Gepardenkinder im Thüringer Zoopark Erfurt haben einen Namen

Foto: Zoopark Erfurt

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Seit dem 6. Mai 2015 entdecken im Thüringer Zoopark Erfurt gleich sechs neue Besucherlieblinge die Welt. Jetzt hat jeder der kleinen Geparde einen passenden Namen bekommen.

Die Tierpfleger der Geparde haben für ihre sechs Schützlinge Namen ausgesucht, die sowohl zum Äußeren als auch zum Charakter der Tiere passen: Der einzige Kater heißt Zawadi, das bedeutet Geschenk. Die Kätzchen heißen Amali (Hoffnung), Shakila (Schönheit), Latifah (Eleganz), Shughra (Kleines Mädchen) und Tisha (Willensstarke Person). Kater Zawadi hat ein dunkler gefärbtes Fell und ist damit eindeutig zu erkennen. Shugra ist, wie ihr Name schon andeutet, die kleinste und zurückhaltendste Katze. Sie können die Tierpfleger auch anhand ihres Gesichts zuordnen. Tisha wiederum ist die größte und frechste von allen. Das Auseinanderhalten der einzelnen Tiere fällt aber nicht immer leicht: Amali, Shakila und Latifah sind sich sehr ähnlich. Hier gelingt eine eindeutige Unterscheidung nur anhand der Chip-Nummern.

Die Zoomitarbeiter sind sehr zufrieden mit der hervorragenden Entwicklung der Besucherlieblinge und stolz auf Gepardenmama Freela. Die kümmert sich nämlich vorbildlich um ihren Nachwuchs. Das ist bei einer Erstgebärenden und dann auch noch einem Sechser-Wurf keinesfalls selbstverständlich. Aber Freela ist ruhig, hält ihre Rasselbande zusammen und sorgt sich um alle Kinder gleichermaßen.

Den ganzen Tag lang toben und spielen die sechs Geschwister ausgelassen miteinander. Es gibt kaum Streitereien, nicht mal ums Essen. Wobei davon auch jeder genügend abbekommt, denn es wird reichlich aufgetischt: 7-8 Kilo Fleisch erhält die Meute pro Tag. Meerschweinchen, Kaninchen, Wachteln – die Besucherlieblinge verputzen, neben der Milch ihrer Mama, einiges an Fleisch. Mit Essen spielt man nicht, gilt dabei nicht für Geparde: Die übriggebliebenen Knochen beispielsweise sind prima Spielzeug für die neugierige Bande.

In freier Natur hätte ein Sechser-Wurf schlechte Chancen. Natürliche Feinde und weniger Nahrung würden wahrscheinlich dazu führen, dass nicht alle Kinder überleben.

Quelle: PM Zoopark Erfurt