Gibbonweibchen und Bonobomännchen neu im Grünen Zoo Wuppertal

Foto: Simon Pannock

Zwei Neuzugänge sind bei den Affen im Grünen Zoo Wuppertal zu verzeichnen. Ein weiblicher Weißhandgibbon und ein männlicher Bonobo sind als neue Zoobewohner nach Wuppertal gekommen. Den Grünen Zoo verlassen haben dagegen die Bartaffen in Richtung Rumänien.

Das Weißhandgibbon-Weibchen „Filomena“ stammt aus dem tschechischen Zoo Olomouc. Es kam bereits am 27. September nach Wuppertal, wo es sich zunächst eingewöhnen musste. Vor einigen Tagen wurde es nun mit dem Männchen „Junior“ zusammengeführt, mit dem es sich auf Anhieb gut verstand. Wenn alles gut geht, darf der Grüne Zoo wieder auf Nachwuchs bei den Weißhandgibbons hoffen. Der Grüne Zoo beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm (EEP) des Europäischen Zooverbandes EAZA und unterstützt so die Bemühungen zur Erhaltung dieser bedrohten Tierart. Darüber hinaus setzt sich der Grüne Zoo gemeinsam mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. und in Kooperation mit der Stiftung Artenschutz für den Schutz bedrohter Gibbons in deren natürlichem Lebensraum ein.

Der Neuzugang bei den Bonobos trägt den Namen „Bili“ und stammt aus dem Zoo Frankfurt. Das Männchen ist in der vergangenen Woche in Wuppertal angekommen und durfte sich nun zunächst in seiner neuen Umgebung einleben. Das Menschenaffenhaus war aus diesem Grund einige Tage lang geschlossen. Die Integration von „Bili“ in die bestehende Bonobo-Gruppe ist in den ersten Tagen gut verlaufen. Auch dieser Zugang findet im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms statt, an dem der Grüne Zoo sich beteiligt. Für die Erforschung und den Schutz von Bonobos im Freiland unterstützt der Grüne Zoo gemeinsam mit dem Zoo-Verein Wuppertal e.V. die Organisation Bonobo Alive e.V.

Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms haben die Bartaffen den Grünen Zoo Wuppertal verlassen, sie sind in den rumänischen Zoo Braşov umgezogen. Dort wurde für sie eine neue, geräumige Anlage mit Innen- und Außengehegen gebaut. Die frei gewordenen Gehege stehen demnächst den Roten Varis zur Verfügung.

Quelle: PM Zoo Wuppertal

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