Gleich zweifacher Katta-Nachwuchs im Zoo Landau

Kattanachwuchs - Foto: E. Jenßen/Zoo Landau

Kattanachwuchs – Foto: E. Jenßen/Zoo Landau

Gleich zweifacher Katta-Nachwuchs

Im Affenrevier des Zoo Landau freuten sich die Tierpfleger innerhalb weniger Tage gleich zweimal über Nachwuchs bei den Kattas. Am 27. und am 31. März brachten die beiden Zuchtweibchen je ein gesundes Jungtier zur Welt. Der Mini-Nachwuchs mit dem charakteristischen schwarz-weißen Ringelschwanz ist gut geschützt am Bauch der Mutter bzw. teilweise auch schon auf dem Rücken mitreitend für die Besucher des Landauer Zoos zu sehen. Die ganze Gruppe genießt das frühlingshafte Wetter und lässt sich nach typischer Katta-Manier bequem zurückgelehnt die Sonne auf die Bäuche scheinen. Die quirligen und auffällig gefärbten Lemuren gehören zu den absoluten Besucherlieblingen des Zoo Landau. Auch der Nachwuchs aus dem letzten Jahr ist noch beim aktiven Gruppenleben zu beobachten.

Info Katta
Der Katta gehört zu den Halbaffen oder Lemuren, die nur auf der Insel Madagaskar an der südöstlichen Küste Afrikas vorkommen. Mit ihren schwarz-weiß geringelten Schwänzen und dem katzenhaften Bewegungsablauf sind die Kattas mittlerweile zu den populärsten Lemuren geworden und werden gerne in Zoos gezeigt. Eine typische Verhaltensweise ist das „Sonnenanbeten“, bei dem die Tiere zu Sonne gerichtet sitzend, Arme und Beine von sich strecken und genüsslich die Augen schließen.  Einer der brühmtesten Kattas ist der fiktive „King Julien“ aus dem Animationsfilm „Madagaskar“. Der Katta ist zu einem Symbol des Staates Madagaskar geworden und trotzdem gilt die Art laut der Roten Liste der IUCN Als „gering gefährdet“, Gründe hierfür sind die Bevölkerungsexplosion in dem zweitgrößten Inselstaat der Welt und die damit einher gehende Zerstörung des Lebensraumes der Lemuren.

Quelle: Zoo Landau / zoogast.de