Gorillapaar aus dem Zoo Leipzig nach Rostock gezogen

Foto: Zoo Leipzig

Die beiden Gorillas Bebe und Gorgo aus dem Zoo Leipzig haben gestern ihr neues Quartier im Rostocker Darwineum bezogen und werden dort nach der Eröffnung ab dem 8. September zu sehen sein. Die Abgabe der Tiere erfolgte entsprechend der Empfehlungen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) im Rahmen des Europäischen Verbandes für Zoos und Aquarien (EAZA). In der Leipziger Gruppe hatte Bebe innerhalb der Rangfolge eine schwache Position inne. Um ihr gegebenenfalls die Möglichkeit für neuerlichen Nachwuchs zu geben, wird sie nun gemeinsam mit Gorgo das neue Gehege in Rostock bewohnen. Das Gorillaweibchen Bebe wurde im Dezember 1978 geboren und kam vor der Eröffnung von Pongoland im Jahr 2001 aus dem niederländischen Zoo Arnhem nach Leipzig. Gorgo (geboren am 28. Juni 1981) war zeitgleich vor der Eröffnung von Pongoland in den Zoo gekommen. In der einzigartigen Menschenaffenanlage leben derzeit noch vier Gorillaweibchen. Perspektivisch wird ein neues Männchen in die Gruppe integriert. Derzeit steht jedoch noch nicht fest, aus welchem Zoo dieses kommen wird. Gemeinsam mit den beiden Gorillas haben fünf Brazza-Meerkatzen aus dem Tieraffenhaus den Zoo Leipzig verlassen. Das Gebäude wird im Rahmen der Fortsetzung des Masterplanes Zoo der Zukunft bis zum Ende des Jahres geschlossen. Die Rostocker hatten für das Darwineum Interesse an Brazza-Meerkatzen geäußert. „Die Anlagen sind nagelneu und bieten den Tieren beste Bedingungen. Die Chance, sie dorthin abzugeben, wollten wir uns nicht entgehen lassen“, begründet Kurator Fabian Schmidt die kurzfristige Entscheidung.

Quelle: PM Zoo Leipzig