Happy End für den Wasserschwein-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn

Foto: Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

Klein, borstig und entzückend: Bereits am 1. Dezember haben bei den Wasserschweinen im Tiergarten Schönbrunn drei Jungtiere das Licht der Welt erblickt. Doch die Freude wurde getrübt. Ihre Mutter Nancy ist leider trotz bestmöglicher tiermedizinischer Betreuung nach Problemen bei der Geburt verstorben. „Glücklicherweise sind neugeborene Wasserschweine weit entwickelt und fressen vom ersten Tag an Heu und knabbern Gemüse. Die Tierpfleger haben ihnen außerdem mit der Flasche Ersatznahrung für die Muttermilch gefüttert. Mittlerweile ist das nur mehr einmal am Tag nötig“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Nun sind alle drei Jungtiere über dem Berg, wiegen bereits rund fünf Kilogramm und halten ihren Vater Sam ordentlich auf Trab.

Die Jungtiere sind drei Männchen und haben von ihren Pflegern die Namen Maxi, Midi und Santos bekommen. Auf den ersten Blick sehen die kleinen Wasserschweine wie zu groß geratene Meerschweinchen aus. Kein Wunder, sie sind auch mit den Meerschweinchen verwandt. Schratter: „Mit einer Schulterhöhe von bis zu 50 Zentimetern sind Wasserschweine die größten Nagetiere. Mit Schweinen sind sie nicht näher verwandt.“ Wasserschweine sind in Südamerika heimisch und reine Pflanzenfresser. Sie ernähren sich vor allem von Gras, das sie mit ihren breiten Nagezähnen abweiden. Sie halten sich gerne im Wasser auf und sind hervorragende Schwimmer. Wasserschweine können minutenlang tauchen und besitzen zwischen den Zehen kurze Schwimmhäute. Auch die drei Jungtiere im Tiergarten baden schon gerne.

Quelle: PM Tiergarten Schönbrunn

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