Im Jaderpark gibt es Nachwuchs bei den Flachlandtapiren und den Siamangs

Foto: Simon Pannock / zoogast.de

Seit Kurzem gibt es im Jaderpark wieder einmal Nachwuchs zu bestaunen. Sowohl bei den Flachlandtapiren als auch bei den Siamangs stellte sich in den letzten Tagen Familienzuwachs ein.

Der kleine Tapir, inzwischen 3 Wochen alt, konnte gleich nach der Geburt als Junge erkannt werden. So wurde er auf den Namen Tupi getauft. Dieser Name bezeichnet einen Volksstamm seiner südamerikanischen Heimat, den es so aber nicht mehr gibt. Junge Tapire tragen ein gestreiftes Fellmuster während die Alttiere gleichmäßig braun sind. Diese Zeichnung dient im Regenwald rund um den Amazonas zur Tarnung, ähnlich wie bei den Frischlingen unserer Heimat.

Das Siamangbaby, geboren am 13. Juli, verrät uns sicher noch lange nicht, ob es Junge oder Mädchen ist. Eng geschmiegt an Mutters Bauch verbringt es so seine ersten Lebenswochen. Selbst wenn Mutter in die höchsten Baumwipfel klettert, ist es hier sicher und geborgen und die Milchquelle natürlich immer erreichbar. Siamangs sind die größten Gibbons und leben in Asien. Sie haben besonders lange Arme, was sie zum Hangelklettern prädestiniert. In einer Affenfamilie leben nur die Eltern mit ihren 1 bis 3 Jungtieren der letzten Jahre. Ca. alle 3 Jahre wird ein Jungtier geboren.

Quelle: PM Jaderpark

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