Im Zoo Dresden ist eine Gruppe von Präriehunden eingezogen

Präriehund nach der Ankunft - Foto: Zoo Dresden

Präriehund nach der Ankunft – Foto: Zoo Dresden

Neue Gruppe von Präriehunden im Dresdner Zoo zu sehen

Die ehemalige Anlage der Ziesel im Zoo Dresden ist seit Mittwoch, den 6.August wieder mit neuem Leben erfüllt. Elf Schwarzschwanz-Präriehunde aus dem Zoo Leipzig, davon drei Männchen und acht Weibchen, richten sich derzeit auf der Anlage neben dem Terrarium des Zoos häuslich ein. Die tagaktiven Tiere graben fleißig unterirdische Gänge und Kammern mit mehreren Aus- und Eingängen.

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Präriehunde gehören zur Ordnung der Nagetiere und sind mit Murmeltieren verwandt. Sie sind in Nordamerika beheimatet und in den Great Plains verbreitet. Dort ernähren sie sich von Gräsern und Pflanzen. Sie leben in großen Kolonien mit mehreren tausend Individuen zusammen, die wiederum aus einzelnen Familienverbänden bestehen. Der Schwarzschwanz-Präriehund ist im Gegensatz zu seinem Verwandten dem Weißschwanz-Präriehund ganzjährig aktiv und hält keinen Winterschlaf. Selbst bei Schnee und Eis wagt er sich tagsüber ins Freie. Der charakteristische Warnruf der Nager ähnelt den Lauten eines bellenden Hundes, weshalb er auch zu seinem Namen kam.

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Quelle: PM Zoo Dresden