Im Zoo Landau sind Bolivianische Totenkopfaffen eingezogen

Bolivianischer Totenkopfaffe - Foto: Zoo Landau

Bolivianischer Totenkopfaffe – Foto: Zoo Landau

Eine neue Tierart im Zoo Landau

Seit dem 28. Juni beherbergt der Zoo Landau eine neue Tierart. Aus dem Zoo Saarbrücken zog eine vierköpfige Gruppe Bolivianischer Totenkopfaffen (Saimiri boliviensis) nach Landau um.

Mehr Infos zum Zoo Landau: ZOO- UND TIERPARKLISTE

Es handelt sich um eine so genannte Bachelorgruppe, also eine Gruppe gleichgeschlechtlicher Tiere. Im natürlichen Lebensraum schließen sich junge Totenkopfaffenmänner mit Erreichen der Geschlechtsreife zu solchen Gruppen zusammen, bis sie Anschluss an eine Weibchengruppe finden, um zu sich fortzupflanzen. Im Zoo Landau wird diese Situation imitiert und somit das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) entlastet, da nicht immer alle jungen männlichen Tiere gleich in eine Zuchtgruppe zu vermitteln sind.

Die vier zwischen 2007 und 2011 geborenen Männchen fühlten sich auf Anhieb wohl, und auch mit ihren neuen Gehegegenossen, den Gelbbrustaras und den Kattas, gab es keinerlei Probleme. Neben den Bolivianischen Totenkopfaffen beherbergt der Zoo augenblicklich noch ein sehr betagtes Weibchen aus der Art des Gewöhnlichen Totenkopfaffen, das jetzt in der Krallenaffenanlage im Affenhaus untergebracht ist.

Mehr Infos zum Gewöhnlichen Totenkopfaffen: TIERLEXIKON

Quelle: Zoo Landau