Im Zoo Osnabrück gibt es jetzt Zoo Scouts

Foto: Simon Pannock / zoogast.de

Foto: Simon Pannock / zoogast.de

Keine Besucherfragen offen lassen – das ist das Ziel des Zoos Osnabrück. Seit Ende März stehen daher den Besuchern „Zoo-Scouts“ an Wochenenden und Feiertagen Rede und Antwort.

Wo sind die nächsten Toiletten? Wann ist die Seehundfütterung? Und wo finde ich die Gaststätte? Das 23,5 Hektar große Areal des Zoos bietet viele interessante Tierwelten und Spielplätze, allerdings ist es gerade für Erstbesucher nicht immer einfach sich sofort zurechtzufinden. Auch der eingerichtete Rundgang, verbesserte Lagepläne und die „Sie sind hier“-Schilder können da nicht immer weiterhelfen. Deswegen engagieren sich seit Ostern 29 Mitglieder des Zoo-Vereins „Zoogesellschaft Osnabrück e.V.“ als ehrenamtliche „Zoo-Scouts“, um den Zoobesuchern einen schönen, stressfreien Zoobesuch zu ermöglichen. Zoopräsident Reinhard Sliwka freut sich über das rege Interesse der Vereinsmitglieder: „Auch wenn unsere Mitglieder sehr am Zoo interessiert sind – die hohe Zahl an Anmeldungen hat uns trotzdem überrascht. Das Schöne an dem Angebot: Mitglieder können sich mehr in das Zoogeschehen einbringen und unsere Besucher sind zufriedener.“

In blauen Zoo-T-Shirts und Westen laufen die Scouts an Wochenenden und Feiertagen in der Saison von 10 Uhr bis 17 Uhr aufgeteilt auf drei Bereiche durch den Zoo, um Besuchern Rede und Antwort zu stehen. „Die Besucher scheinen froh zu sein, zusätzlich zu den Zoopädagogen noch mehr Ansprechpartner zu haben. Sie stellen uns Fragen zu Tieren, unserer Tätigkeit und fragen uns allgemeines zum Zoo“, erklären die Zoo-Scouts Dirk und Silke Heinrich. „Außerdem können wir den Besuchern aufklärend zur Seite stehen – wenn versehentlich ein Nasenbär für einen Affen oder ein Mähnenwolf für einen Fuchs gehalten wird“, schmunzelt Evelyn Klinge, die bereits drei Mal als Scout im Einsatz war.

In anderen Zoos gibt es schon seit Längerem Scouts. Die Idee hatte das Präsidium der Zoogesellschaft Osnabrück e.V. aufgegriffen und für den eigenen Zoo vorgeschlagen. „Schließlich muss sich der Zoo beinahe komplett selbst und insbesondere über die Eintrittsgelder finanzieren, da ist die Besucherzufriedenheit besonders wichtig. Wir freuen uns damit also doppelt über die ehrenamtliche Unterstützung und bedanken uns ganz herzlich für das Engagement“, erklärt Sliwka.

Quelle: PM Zoo Osnabrück