Junges Flußpferd im Zoo Basel

Junges Flußpferd im Zoo Basel – Foto: Zoo Basel

Flusspferdnachwuchs im Zoo Basel

Am 17. Juli ist im Zoo Basel ein Flusspferd zur Welt gekommen. Einen Namen hat es noch nicht, da noch unklar ist ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Das Junge ist im Wassergraben auf der Außenanlage zur Welt gekommen. Helvetia (22) stupste es sofort mit der Nase in Richtung Ufer, wo es sich ausruhen konnte.

Der Tierpfleger vermutete bei Arbeitsbeginn am Mittwochmorgen, dass die Geburt kurz bevor stand. Helvetia war unruhig, ging aber trotzdem noch zum Fressen auf die Außenanlage. Kurz nach neun Uhr begab sie sich in den Wassergraben und bald darauf schaute ein Köpfchen aus dem Wasser. Vater Wilhelm (23) versuchte immer wieder einen Blick auf das Kleine zu erhaschen. Das passte Helvetia gar nicht. Kam er ihr zu nahe, scheuchte sie ihn mit unmissverständlichen Kopfhieben von sich weg. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich dies sich mit der Zeit legen wird. In wenigen Wochen wird man die ganze Familie beim gemeinsamen Bad beobachten können.

Um bei der Mutter zu trinken, muss das Kleine abtauchen. Etwa alle 30 Sekunden holt es kurz Luft. Das zwischen 30 und 50 Kilogramm schwere Junge ernährt sich zurzeit ausschließlich von Muttermilch, erst in einigen Wochen wird es beginnen, feste Nahrung zu fressen. Die Trächtigkeit war, wie bei den voluminösen Flusspferden üblich, äußerlich kaum zu erkennen. Kurz vor der Geburt schwoll jedoch Helvetias Euter an, und sie begann Vater Wilhelm auf Distanz zu halten.

Damit sich die Beziehung zwischen Mutter und Kind ungestört festigen kann, ist es wichtig, dass sich Besucherinnen und Besucher den beiden möglichst leise nähern. Das Kleine ist das zehnte Junge von Wilhelm und Helvetia. Der ältere Bruder Habari (3) lebt seit Juni 2012 in Pont-Scorff (F).

Quelle: PM Zoo Basel