Katta-Nachwuchs im Zoo Duisburg

Foto: Zoo Duisburg

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Mit Knopfaugen und Ringelschwanz – Die Kattas kommen!

Manche Zoobewohner haben es einfach drauf: sie faszinieren die Massen! Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, gehören zweifelsfrei dazu. Allein ihr äußeres Erscheinungsbild – leuchtend-gelbe Knopfaugen und schwarze Stupsnase im fuchsartigen Gesicht sowie der überlange, schwarzweiß gekringelte Schwanz – bringt ihnen viele Sympathiepunkte ein. Ihre waghalsigen Sprünge tun ihr Übriges und wenn sich der ganze Familienverband hochsozial zu einem großen, wärmenden Fellknäuel zusammenkauert, kann es eigentlich nur noch eine Steigerung geben: Jungtiere!

Vor einigen Wochen ist die Katta-Familie im Zoo Duisburg um 3 Jungtiere (1 Zwillingspärchen und ein Einzelkind) gewachsen. Die erfahrenen Pfleger wissen, dass sie in der ersten Zeit verstärkte Sichtkontrollen vornehmen müssen. Liegen nämlich viele Gruppenmitglieder im Körperkontakt beieinander, landen die Jungen auf der Suche nach den mütterlichen Zitzen schon mal auf einem anderen Weibchen!

Erste Erkundungstouren der Zwillings-Jungtiere stehen bereits an auf der riesigen Schauinslandreisen-Lemureninsel, die für Zoobesucher immer ein Highlight ist: können sich doch Zwei- wie Vierbeiner frei bewegen und sich fast hautnah begegnen. Inmitten von Kattas sowie den Schwarz-weißen und Roten Varis als weiteren Lemurenarten fühlt man sich ein bisschen wie auf Madagaskar!

Lemuren sind heute recht selten geworden. Auf Madagaskar schwinden unter dem Druck einer wachsenden Bevölkerung, Kultivierung und Besiedelung die letzten Urwälder als Lebensraum so rasch dahin, dass die Tierbestände stark schrumpfen. Im Zoo Duisburg wird durch die erfolgreiche und seit vielen Jahren andauernde Nachzucht vor allem bei den Kattas ein wesentlicher Beitrag zur Arterhaltung in Menschenobhut geleistet.

Quelle: PM Zoo Duisburg