Kinderglück im Zoo Schwerin

Foto: Sabrina Höft / Zoo Schwerin

13 kleine Straußenküken machen unter den wachsamen Augen ihrer Eltern die Anlage im Zoo Schwerin unsicher. Am 28. Juni sind die Letzten der süßen Kleinen geschlüpft, die wie Federbälle auf zwei Beinen aussehen. Nun heißt es wachsen und groß werden. Unsere Tierpfleger müssen jeden Tag reichlich Wildkräuter (z.B. Vogelmiere) pflücken um die gesamte Truppe satt zu bekommen.

Zur Paarungszeit scharrt der Straußenhahn einen Harem um sich. Die Hennen legen ihre Eier in ein gemeinsames Nest. Aber nur seine Haupthenne hilft beim Brüten, die anderen Hennen (Nebenhennen) werden von ihr vertrieben. Die Haupthenne sorgt auch dafür, dass ihre Eier in der Mitte des Nestes liegen und die der Nebenhennen am Rand. So werden durch Raubfeinde v.a. die Eier der anderen Hennen gefressen.
Der Hahn brütet nachts, die Haupthenne tagsüber. Aufgrund ihres braunen Federkleides fällt sie am Tag weniger auf als er, der schwarze Federn hat. Nach ca. sechs Wochen schlüpfen die Küken und verlassen nach drei Tagen zusammen mit ihren Eltern das Nest.

Auch unsere Zebrastute „Gina“ beglückte uns mit Nachwuchs. In der Nacht vom 30.6 auf den 1.7. brachte sie einen Hengst zur Welt. Der kleine „Max“ – wie ihn die Tierpfleger getauft haben – durfte am nächsten Tag die anderen Mitglieder unserer Zebraherde auf der Außenanlage kennen lernen. Vor allem seine ältere Schwester „Lisa“ muss sich nun daran gewöhnen, dass sie bei Mama nicht mehr an erster Stelle steht.

Quelle: PM Zoo Schwerin