Kindersegen bei den Schimpansen im Zoo Basel

Schimpansenjungtier - Foto: Zoo Basel

Schimpansenjungtier – Foto: Zoo Basel

Am 28. August ist in der Basler Schimpansen-Gruppe bereits das zweite Kind in diesem Jahr geboren worden. Der kleine Laini erblickte um zwölf Uhr mittags das Licht der Welt. Die Tierpfleger hatten viel Glück und konnten die Geburt beobachten. Mutter Kitoko war erst im September 2013 nach Basel gekommen.

Für Kitoko (21) war es die erste Geburt, ihre Aufgaben als Mutter meisterte sie aber so routiniert, als hätte sie viel Erfahrung. Nur einen Monat zuvor hatte Benga (35) ein Mäd-chen zur Welt gebracht hatte. Da Kitoko mit Benga befreundet ist, durfte sie den Um-gang mit einem Neugeborenen aus nächster Nähe miterleben. Seltenes Glück hatten die Tierpfleger, sie konnten die Geburt beobachten. In den meisten Fällen kommen Schim-pansenkinder nachts zur Welt.

Kitoko hatte Anschauungsunterricht
Kitoko ist im Zoo Leipzig in einer grossen Familie umgeben von ihren Eltern, Tanten, Onkeln, Brüdern, Schwestern, Cousins und Cousinen aufgewachsen. So lernte sie, sich in einer Grossfamilie zurechtzufinden und hatte von Kindesbeinen an Unterricht im Grossziehen von Kindern. Im September 2013 kam Kitoko mit ihrer gleichaltrigen Halbschwester Fifi nach Basel. Sie lebte sich gut in die Gruppe ein, fand ihren Platz am unteren Ende der Hierarchie und freundete sich mit Benga an. Gleichzeitig mit Kitoko war auch Kume (11) aus Osnabrück nach Basel gekommen. Er schien ihr gut zu gefallen und bereits im Dezember wurde sie von ihm schwanger.

Aufwachsen in der Grossfamilie
Die Schimpansen der Basler Gruppe interessieren sich zurzeit brennend für den doppel-ten Familienzuwachs. Kitoko musste sich an die manchmal fast aufdringliche Aufmerk-samkeit erst gewöhnen. Der kleine Laini wird wie seine Mutter seinerzeit auch in einer Schimpansen-Grossfamilie aufwachsen. Mit ihm zusammen leben noch der greise Eros (52), Jacky (46), die Mütter Xindra (39), Benga (35), Fifi (21) und Kitoko (21), die jungen Männchen Kume (11) und Colebe (9), der Junge Fahamu (6), das Mädchen Garissa (5) sowie die neugeborene Lazima in der Gruppe.

Quelle: PM Zoo Basel