Kleine Elefanten-Kuh im Kölner Zoo geboren

Foto: Kölner Zoo / Werner Scheurer

Freudige Nachrichten aus dem Kölner Zoo: Bei den Asiatischen Elefanten wurde ein Jungtier geboren. Die 25-jährige „Shu Thu Zar“, die 2005 aus Myanmar in den Kölner Elefantenpark kam, brachte diese Nacht ein weibliches Kalb zur Welt. Es ist das zwölfte Mal, dass in Köln ein Elefant geboren wurde. Vater ist der 51-jährige „Bindu“, der mit 3,15 Schulterhöhe einer der imposantesten Elefantenbullen Europas ist.

Elefantenkühe tragen rund zwei Jahre. „Mutter und Jungtier sehen gut aus. Die Geburt verlief reibungslos ohne Hilfe unserer Tierpfleger. Die Herde ist ruhig und entspannt. Sie hat bereits viele Geburten erlebt“, so Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. Er ist als Kurator auch für die Kölner Elefanten verantwortlich.

Die Dickhäuterherde hat sich damit auf 14 Tiere vergrößert. Ihr Zuhause ist der 2004 eröffnete, rund 2 Hektar große Elefantenpark, der einer der größten in Europa und bauliches Vorbild vieler weiterer neuer Elefantenanlagen in aller Welt ist. Die Tiere leben hier in ihrem natürlichen Herdenverband. Sie werden nach dem sogenannten „Protected Contact-„Prinzip gehalten, bei dem zwischen Mensch und Elefant kein direkter Kontakt besteht.

„Shu Thu Zar“ hat in Köln bereits zwei Jungtiere erfolgreich geboren und großgezogen: 2012 die weibliche „Bindi“, 2016 den Bullen „La Min Kyaw“. Beide leben bis heute in der Kölner Gruppe.

Asiatische Elefanten sind in der Wildnis stark bedroht. Umso mehr freut sich der Zoo über Nachwuchs. 2017 kam in Köln letztmals ein Elefantenjungtier zur Welt. Damals waren es gleich drei Jungbullen auf einen Schlag: „Jung Bul Kne“, der inzwischen im Zoo Kopenhagen lebt, „Moma“ – Sohn von „Marlar“ – und „Kitai“, Sohn von „Tong Koon“.

Quelle: PM Kölner Zoo

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