Kölner Zoo: Acht kleine Kubaflamingos geschlüpft

Foto: Simon Pannock

Was gestern das Einhorn, ist jetzt der Flamingo. Die rosaroten Vögel sind die Trendtiere des Jahres: Es gibt sie als überdimensionale Schwimmreifen, gedruckt auf T-Shirts und Hosen, Kissen und Tassen sowie als stilvolle Wohndekoration oder Steh-Skulptur für den eigenen Garten.

Der Kölner Zoo präsentiert die lebendigen Originale. Acht putzmuntere Kuba-Flamingos sind kürzlich in der Brutmaschine geschlüpft und werden derzeit liebevoll von den engagierten Tierpflegern umsorgt. Täglich vier Mal erhalten sie einen nährstoffreichen Brei aus Eigelbpulver, der sie schnell wachsen lässt. In wenigen Wochen werden sie dann, noch ganz in grau gefärbt, gemeinsam mit Ihren rot leuchtenden Eltern den Flamingoweiher bewohnen.

Die Geschlechter der Jungtiere können erst in den nächsten Wochen bestimmt werden, denn außer durch die Größe unterscheiden sich Männchen und Weibchen nicht voneinander. Flamingos fühlen sich nur in der Gruppe wohl. 103 der eleganten Tiere, die gern widerlegen, dass man auf einem Bein nicht stehen kann, leben derzeit bei uns im Kölner Zoo.

Kubaflamingos kommen hauptsächlich in Mittelamerika vor. Sie ernähren sich von Plankton, das sie mit Hilfe ihres siebartigen Schnabels aus dem Wasser filtern. Im Freiland nehmen Flamingos Krebstierchen auf, deren Farbstoff ihr Gefieder rot einfärbt. Im Kölner Zoo geben die Tierpfleger ein Futter, dem sie Rotfarbstoffe beimengen. So bleiben die Vögel auch hier intensiv gefärbt.

Quelle: PM Kölner Zoo

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