Kölner Zoo: Nachwuchs bei den Roten Brüllaffen

Foto: Kölner Zoo / Werner Scheurer

Verstärkung für die lautstarke Affenbande im Alten Südamerikahaus des Kölner Zoo: Am 8. Dezember kam hier ein Roter Brüllaffe zur Welt. Das Geschlecht ist noch nicht bestimmt, da Mutter „Tasyra“ das Tier – wie bei dieser Art üblich – durchgehend fest an sich klammert. Die Tierpfleger haben deshalb auch noch keinen Namen vergeben. Kinder bis 12 Jahre, die die Affen und alle anderen 10.000 Tiere des Kölner Zoos sehen wollen, haben an Heiligabend freien Eintritt. Die Zoogastronomie bietet Kindern am Café Almira außerdem kostenlos leckeren Kinderpunsch.

Damit können sie direkt auf den Affennachwuchs anstoßen. Die Mutter des Roten Brüllaffen heißt „Tasyra“. Sie wurde vor zwölf Jahren in Köln geboren. Vater „Tokan“ ist fünf Jahre alt. Er stammt aus dem niederländische Zoo Apenheul. Im Kölner Zoo leben aktuell zwölf Rote Brüllaffen. Insgesamt werden in europäischen Zoos 30 weitere dieser laustarken Primaten gehalten.

Rote Brüllaffen sind kräftig. Sie haben lange Gliedmaßen und einem langen Schwanz. Dieser ist als Greifschwanz ausgebildet. Männchen werden etwas größer als Weibchen. Die Fellfärbung variiert bei beiden Geschlechtern von Rot bis Orange. Die Primatenart ist tagaktiv und hält sich meist auf Bäumen auf. Rote Brüllaffen leben in Gruppen, die meist 6 bis 10 Tiere umfassen. Das namensgebende Gebrüll erklingt meist am frühen Morgen und soll gruppenfremde Individuen auf die eigene Präsenz hinweisen. Rote Brüllaffen sind Pflanzenfresser. Sie leben in Kolumbien, Venezuela, Französisch-Guayana, Ecuador, dem nördlichen Peru und dem nordwestlichen Brasilien. Ihr Bestand ist momentan nicht gefährdet.

Quelle: PM Kölner Zoo

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