Kölner Zoo: Rüsselbande erobert den Elefantenpark

Foto: Kölner Zoo

Sie sind zu dritt, haben zusammen jede Menge Spaß – und halten gemeinsam das Tanten-Matriarchat im Kölner Elefantenpark mächtig auf Trab: „Jung Bul Kne“, „Moma“ und „Kitai“, die drei im vergangenen Jahr im Kölner Zoo geborenen Elefantenjungtiere, entwickeln sich prächtig. „Jung Bul Kne“ bringt mittlerweile stolze 620 Kilogramm auf die Waage. „Moma“ ist ihm mit 510 Kilogramm dicht auf den Fersen. „Kitai“, der jüngste im Halbbrüder-Rüsselreigen, lässt es mit der Gewichtszunahme etwas gemächlicher angehen. Er wiegt momentan knapp 400 Kilogramm.

„Jung Bul Kne“ ist charakterlich ein echter Draufgänger. Er hat aufgrund seines Gewichts die Position des Rangobersten innerhalb der Dreier-Jungbullen-Gruppe erobert. Von Mutter „Maha Kumari“ erhält „Jung Bul Kne“ viel Freiraum. Seine Oma „Thi Ha Phyu“ hat allerdings immer ein wachsames Auge auf ihren stürmischen Enkel.

„Moma“ und „Kitai“ sind ruhiger und zwischendurch immer wieder bei ihren Müttern und Tanten zu finden („Moma“: Mutter „Marlar“, Lieblingstante „Laong Daw“; „Kitai“: Mutter „Tong Koon“, bevorzugte Tante „Mae Jaruad“). Obwohl „Kitai“ der Kleinste und Jüngste im Bunde der Kölner Rüsselbande ist, hält er beim oft zu beobachtenden Raufen und Balgen der Kleinen gut mit und teilt auch selber gern aus.

„So viel Interaktion, Spiel und Spaß zwischen kleinen Elefanten gibt es momentan nirgendwo sonst in Zoos in Deutschland zu sehen“, sagt Zoodirektor und Elefantenkurator Prof. Theo B. Pagel. „Zumal zur Kölner Jungelefantengruppe auch noch der 2016 geborener ,La Min Kyaw` zählt. Viele unserer Besucher wissen, dass sie hier zurzeit ganz besondere Beobachtungen machen können.“

Quelle: PM Kölner Zoo

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