Kölner Zoo: Viertes Elefantenjungtier geboren

Foto: Simon Pannock

In der Nacht von Sonntag auf Montag (12.06.2017) wurde im Kölner Zoo ein weiteres Elefantenjungtier geboren. Der Verlauf ist allerdings nicht wie gewohnt. Der kleine Bulle ist schwächlich, die Mutter-Kind-Bindung nicht ausgeprägt. Um die notwendige Ruhe für Jungtier und Mutter gewährleisten zu können, bleibt das Elefantenhaus momentan geschlossen. Mutter des noch namenlosen Jungbullen ist „Kreeblamduan“, die Leitkuh der Kölner Herde. Der Kölner Zoo wird über den weiteren Verlauf zu gegebener Zeit informieren.

Erst am vergangenen Donnerstag war im Kölner Zoo der Elefantenbulle „Kitai“ zur Welt gekommen. Mutter ist „Tong Koon“. Der etwa 80 Kilogramm schwere „Kitai“ spielt bereits munter mit den übrigen Jungtieren der Rüsselbande im Kölner Zoo. Dazu zählen neben „Kitai“ die beiden Bullenjungtiere „Jung Bul Kne“ (geboren Januar 2017, Mutter „Maha Kumari“) und „Moma“ (geboren März 2017, Mutter „Marlar“). Hinzu kommt der einjährige „La Min Kyaw“, der im März 2016 von „Shu Thu Zar“ geboren wurde.

Update: Der heute Nacht im Kölner Zoo geborene Elefantenbulle hat erstmals bei seiner Mutter Milch aufgenommen. „Dies ist eine positive Nachricht. Dennoch gilt es, zunächst die kommenden 24 Stunden abzuwarten. Weitere Prognosen können derzeit leider noch nicht seriös abgegeben werden“, erklärt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel. Mutter „Kreeblamduan“ ist die Leitkuh der Kölner Elefantenherde. Vater ist Zuchtbulle „Sang Raja“. Der Zoo wird die Medien informieren, sobald verlässlichere Aussagen getroffen werden können.

Der Kölner Zoo tut alles, um den neugeborenen, etwa 75 Kilogramm schweren Bullen optimal zu versorgen. Ziel ist es, die bis dato schwach ausgeprägte Mutter-Kind-Beziehung zu stärken. Mutter „Kreeblamduan“ und ihr Jungtier sind deshalb bis auf weiteres von der Gruppe separiert, um unnötige äußere Einflüsse zu vermeiden. Der Innenbereich der Elefantenanlage wird darüber hinaus auch weiterhin für die Besucher geschlossen bleiben, um den Tieren die notwendige Ruhe zukommen zu lassen. Alle anderen Tiere sind wie gewohnt auf der Außenanlage des Kölner Zoos zu sehen.

Quelle: PM Kölner Zoo